Wachsende Nachfrage nach 5G-Technik: Ericsson bekommt Aufwind

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson profitiert vom weltweiten Aufbau der 5G-Netze und kann seinen Umsatz um mehr als 10 Prozent steigern.

(Foto: Ericsson)

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hat im ersten Quartal von der wachsenden Nachfrage nach 5G-Mobilfunktechnik profitiert. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 48,9 Milliarden Kronen (4,7 Mrd Euro), wie der Nokia-Rivale am Mittwoch in Stockholm mitteilte. Auf Basis konstanter Wechselkurse und Geschäftseinheiten wäre das Plus mit 7 Prozent allerdings geringer ausgefallen. Umsatztreiber war erneut das Geschäft mit der Netzwerkausrüstung in Nordamerika, wo die Nachfrage nach dem 5G-Mobilfunkstandard weiter zunimmt.

Beim operativen Gewinn erreichten die Schweden 4,9 Milliarden Kronen (470 Millionen Euro) nach einem Minus von 0,3 Milliarden vor einem Jahr. Das lag vor allem an geringeren Restrukturierungskosten sowie einem Beteiligungsverkauf. Zugleich verhinderten hohe Kosten im Zusammenhang mit der 5G-Technik einen noch größeren Gewinnsprung. Unter dem Strich verdiente Ericsson 2,4 Milliarden Kronen (230 Millionen Euro), im Vergleich zu einem Verlust von 0,7 Milliarden im Vorjahr.

Der Konzern hatte 2017 ein Sparprogramm gestartet und seitdem mehr als 20 000 Arbeitsplätze gestrichen.