Umweltfreundliche Infrastruktur von Losstech: Auch energieeffiziente IT ist förderfähig

Hyperkonvergente Systeme vereinfachen nicht nur die Verwaltung der IT-Infrastruktur und helfen, deren Betriebskosten zu senken, sondern leisten auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Der deutsche Hersteller Losstech weist darauf hin, dass die Anschaffung oft sogar gefördert wird.

Losstech-Vertriebschef Rainer Kurp und Unternehmensgründer Boris Hajek
(Foto: Losstech)

Mit verschiedenen Förderprogrammen unterstützen Bund und Länder vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung. Hier gibt es etwa Zuschüsse für die Anschaffung neuer Hardware, für die Verbesserung der IT-Sicherheit oder die Entwicklung neuer digitaler Produkte und Services. Daneben existieren aber auch Förderprogramme, die den Umwelt- und Ressourcenschutz zum Ziel haben und die man im ersten Moment nicht unbedingt mit IT und Digitalisierung in Verbindung bringt. »Beim Umweltschutz schauen alle nur auf die Automobilhersteller – das ist bedauerlich. Wir sollten den Blick auch auf die IT-Branche richten«, sagt Rainer Kurp, Direktor Marketing und Vertrieb bei Losstech.

Der deutsche Hersteller aus Lutzhorn bei Hamburg hat mit »SanXaler« eine hyperkonvergente Lösung entwickelt, die alle Komponenten eines Rechenzentrums in einer Box vereint. Das vereinfacht nicht nur die Verwaltung der Geräte und spart Platz, sondern senkt auch den Energieverbrauch und damit die Betriebskosten deutlich. Gegenüber klassischen Infrastrukturen mit Servern, Storage-Systemen und Netzwerkkomponenten sollen sich dem Hersteller zufolge Energieeinsparungen von bis zu 70 Prozent erreichen lassen – nicht nur, weil weniger Geräte versorgt werden müssen, sondern auch weil der Kühlaufwand sinkt. Selbst gegenüber neueren Systemen schaffe man noch Einsparungen von bis zu 30 Prozent, betont Unternehmensgründer und Geschäftsführer Boris Hajek.

Damit stehen für den SanXaler auch umweltschutzbezogene Fördermöglichkeiten offen. Man habe schon einige Projekte gefördert bekommen, berichtet Kurp im Gespräch mit CRN. Aufwändig sei vor allem herauszufinden, welche Fördermöglichkeiten es in den einzelnen Bundesländern gibt. Die meiste Erfahrung hat der Hersteller mit dem heimischen Förderprogramm »Unternehmen für Ressourcenschutz« der Investitions- und Förderbank (IFB) Hamburg. Die schießt bei KMUs bis zu 30 Prozent der Investitionskosten zu, vorausgesetzt diese liegen zwischen 1.000 und 100.000 Euro. Die genaue Höhe des Zuschusses richtet sich nach der jährlich vermiedenen Menge Kohlendioxid.

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