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Vom Seitenpreiskonzept zum Workplace as a Service

MPS wird zu XaaS

28. August 2019, 13:54 Uhr   |  Michaela Wurm


Fortsetzung des Artikels von Teil 6 .

Einstieg noch möglich

Obwohl die Weiterentwicklung von MPS hin zu ganzheitlichen Digital-Workplace-Konzepten weit fortgeschritten ist, gibt es auch für den Einstieg in einfache MPS-Angebote noch Chancen. Besonders bei mittelständischen Kunden sehen die meisten Anbieter noch jede Menge Nachholbedarf.

Fast alle Hersteller bieten ihren Partnern dafür nicht nur Einstiegsprodukte, sondern auch eine Vielzahl von Unterstützungsmaßnahmen an. So empfiehlt Epsons Michael Rabbe die Lösungen »Epson Print365« oder »Epson Print Performance« – laut Rabbe »zwei solide MPS-Produkte, die der Handel Unternehmenskunden entweder ›as-is‹ oder mit eigenen, zusätzlichen Diensten angereichert anbieten kann«.

Lexmark hat aktuell zwei neue Cloud-Lösungen vorgestellt, mit denen sich Händler neue Geschäftsmöglichkeiten im MPS-Umfeld erschließen können. So können Partner mit dem »Lexmark Cloud Fleet Management« ferngesteuert auf die Lexmark-Geräte ihrer Kunden zugreifen. Techniker können so Probleme beheben oder Seitenzahlen abrufen. Die Partner sparen sich dadurch Servicebesuche vor Ort und können schneller auf Kundenbedürfnisse reagieren.

Brother ist mit seinem Portfolio an Arbeitsplatz- und Arbeitsgruppen-Druckern erst vor einigen Jahren in das MPS-Business eingestiegen. Mittlerweile spiele das Thema für den japanischen Hersteller aber eine wichtige Rolle, bestätigt Sascha Bick, Vertriebsleiter Fachhandel, Retail & Distribution. Mit seinem neuen cloudbasierten MPS-Portal will der Hersteller auch unerfahrenen Händlern den Einstieg ins MPS-Geschäft leicht machen.

Kleine Systemhäuser und Händler mit begrenzten Ressourcen können außerdem auf MPS-Angebote der Distributoren, wie beispielsweise von Also, zurückgreifen. Broadliner Tech Data arbeitet mit dem vor zwei Jahren etablierten MPS-Portal »Printer4you« zusammen. Händler können über das Portal für ihre Kunden MPS-Angebote erstellen. Das Angebot erhält der Kunde dann im Auftrag des Händlers, er ist allerdings nicht Vertragspartner. Beim Abschluss profitiert der Händler über die gesamte Laufzeit des Vertrags von einer umsatzabhängigen Provision auf alle Komponenten.

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1. MPS wird zu XaaS
2. Einstieg in die Digitalisierung
3. IT-Kompetenz ist gefragt
4. »Es geht nicht mehr primär ums Drucken«
5. Printing-as-a-Service
6. Händler werden zu Beratern
7. Einstieg noch möglich

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