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Ricohs CEBIT-Comeback

»Keiner verkauft unsere Whiteboards so gut wie der Fachhandel«

22. Juni 2018, 11:33 Uhr   |  Peter Tischer | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

»Print anything on anything«

Aktuell steht das Geschäft von Ricoh laut Cantuniar auf drei Säulen. Neben dem klassischen Kerngeschäft Office Printing, das alle Funktionen eines modernen MFPs umfasst, ist der Fachhandel laut Cantuniar vor allem bei den Office Services stark. Das Segment umfasst bei Ricoh das komplette Collaboration- und Kommunikationsportfolio, das Unternehmen dabei unterstützen soll, die Effizienz im Team zu erhöhen. »Keiner verkauft unsere Whiteboards so gut wie der Fachhandel«, betont der Ricoh-Chef im CRN-Gespräch. Allerdings sieht der Manager das größte Potenzial für die Zukunft des Herstellers im Commercial und Industrial Printing. »Print anything on anything« lautet hier das Motto. Neben den klassischen Anwendungsfällen wie 3D- oder Textildruck habe man die eigene Inkjet-Technologie soweit entwickelt, dass in naher Zukunft beispielsweise auch Küchenfliesen mit dem richtigen Muster bedruckt werden könnten. Ganz zu schweigen von Spezialfarben wie UV- oder Neontinte.

»Wir blicken wieder mit Spaß nach vorne«, betont Cantuniar mit Blick auf die neuen Geschäftsfelder aber auch in Erinnerung an die Restrukturierung die er seinem Unternehmen erst Anfang 2017 verordnet hatte. Diese sei nun fast abgeschlossen und spare dem Unternehmen rund 27 Millionen Euro im Jahr. An der Firmenzentrale in Hannover hält der Ricoh-Chef ebenfalls fest und tritt im Gespräch energisch anderslautenden Gerüchten entgegen.

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