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Trends im Displaymarkt

Ein scharfer Blick ins Display

25. Mai 2018, 12:31 Uhr   |  Jona van Laak | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 6 .

Starke Verticals

»Wachsende Zielgruppen im Bereich Displays und Digital Signage sind Retail, Education, Collaboration und Conferencing«, resümiert Peters. Der öffentliche Sektor, »von der Kommune bis zur Kirche«, so Sander, hat ebenso starken Aufwind, was sich auch durch das bis dato geringe Digitalisierungsniveau erklären lässt. Ähnliches gilt für den Bildungsbereich und das Gesundheitswesen, wie Oliver Rebein, Business Unit Manager Peripherals bei Techdata, bestätigt. Gräf weist zudem auf das Potenzial bei Finanz- und Versicherungsunternehmen oder in Kontrollräumen hin, wo Mitarbeiter darauf angewiesen sind, auf Basis unzähliger Informationen und Daten effiziente Entscheidungen zu treffen. Dort gibt es einen Bedarf an zuverlässigen Displays, die »wichtige Informationen und Echtzeit-Börsendaten präzise und richtig wiedergeben und als visuelle Schnittstelle zwischen den Händlern und den weltweiten Märkten dienen können«. Aber auch am Point of Sale im Retail steigt die Nachfrage nach Displays an, insbesondere nach Modellen mit Touchfunktion.

Ein weiterer starker Nachfrager und Investitionstreiber ist die Kreativbranche. Die Komplexität und der Detailreichtum von digitalen Inhalten steigt und führt gerade bei der Bild-, Grafik- und Videobearbeitung zu sehr aufwendigen Arbeitsprozessen, die zuverlässige und leistungsstarke Monitore erfordern, so Gräf. Gleichzeitig entwickeln sich die Tools und Anforderungen in diesem Bereich sehr schnell weiter und reduzieren die Entwicklungszeiträume.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Ob im Reselling- oder Projektgeschäft – energieeffiziente und nachhaltig produzierte Monitore werden wichtiger. Für die Hersteller gibt es eine Vielzahl von Richtlinien und Standards wie EPEAT Gold, TCO 7.0 oder Energy Star, die bei der Produktion von Displays zu berücksichtigen sind, weil sie beispielsweise bei der Projektvergabe von öffentlichen Einrichtungen zum KO-Kriterium werden können. Verpackungen müssen optimalerweise zu einhundert Prozent recycelbar sein und auch recycelbares Plastik für das Displaygehäuse wird immer wichtiger. Auch ein möglichst geringer Stromverbrauch hat für viele Unternehmen eine hohe Priorität, weil er sich positiv auf die Energiebilanz des Unternehmens auswirkt.

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1. Ein scharfer Blick ins Display
2. Der 24-Zoll-Platzhirsch
3. Trend zu größeren Diagonalen
4. Womit lässt sich Geld verdienen?
5. Konsolidierung im Wettbewerb
6. Kunden zum Kaufen reizen
7. Starke Verticals
8. Fachhandel bleibt Fixstern der Hersteller

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