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Digitalisierung beflügelt Displaymarkt

Ein Display ist keine Insel

12. Februar 2020, 10:30 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)

Ein Display ist keine Insel
© metamorworks | AdobeStock

Die Digitalisierung sorgt auch im Geschäft mit Displays für Wachstum: Von Office-Monitoren bis hin zu großen Digital-Signage-Installationen – das Geschäft brummt bei Herstellern und Wiederverkäufern. Aber der Markt ist hart umkämpft, der Preisdruck wächst.

Die Digitalisierung kurbelt auch die Nachfrage nach Displays für die unterschiedlichsten Einsatzszenarien an. Davon profitierten im vergangenen Jahr zahlreiche Produktsegmente – von PC-Monitoren fürs Büro und Gaming-Monitoren über interaktive Displays für Collaboration-Lösungen bis hin zu großdimensionierten Digital-Signage-Anwendungen.

Ein Schwerpunkt sind nach wie vor Büroarbeitsplätze in Unternehmen jeder Größe. »Die Nachfrage nach Displays wächst vor allem im Corporate-Bereich seit einigen Jahren kontinuierlich«, bestätigt Wilfried Tollet, Sales Director DACH bei Clevertouch. »Hier sind die Screens mittlerweile als Herzstück der kompletten On- und Offline-Zusammenarbeit am digitalen Arbeitsplatz ins Zentrum des Interesses gerückt. Die klaren Wachstumstreiber hierfür sind Digitalisierung und Globalisierung. Denn Video-Conferencing und Collaboration sind keine Modetrends, sondern eine Entwicklung, die sich aus der Veränderung unserer Arbeitswelt durch diese Faktoren ergibt. Egal ob mobiler Arbeitsplatz, Home-Office oder Coworking-Spaces mit BYOD-Konzepten: der Bedarf an interaktiven Display-Lösungen für mobile Kommunikation steigt weiter.«

Der Markt für Desktop-Monitore sei seit Jahren stabil und werde es auch künftig bleiben, bekräftigt Jan Gräf, Product Manager Desktop Displays, Marketing & Business Development bei NEC Display Solutions. Das zeigten sowohl die Stückzahlen als auch der Umsatz. »Besonders starkes Wachstum erleben wir bei den Monitoren in Größen ab 27 Zoll, aber auch die 24-Zöller sind nach wie vor beliebt. Nur bei den kleineren Modellen mit Bildschirmdiagonalen von weniger als 24 Zoll geht die Nachfrage leicht zurück.«

Im Office-Umfeld spiele natürlich der Ersatz von Altgeräten eine wichtige Rolle, aber auch das Neugeschäft entwickle sich stabil. »Dafür sorgen neue Anwendungsszenarien wie etwa das Thema Hot Desking. Wenn sich die Ansprüche an den Arbeitsplatz ändern, hat das einen direkten Einfluss auf die technische Ausstattung«, so Gräf. »Büroumgebungen sind und bleiben daher ein sehr interessanter Markt für Monitor-Hersteller.«

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1. Ein Display ist keine Insel
2. Windows-7-Effekt auch bei Büro-Monitoren
3. Preise und Margen unter Druck
4. Reseller müssen Mehrwert bieten
5. Displays nicht als Insellösung

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