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Weniger Papierverbrauch durch Duplexeinheit

Druckkosten sparen: von Hamsterkäufen bis falscher Auslastung

06. Mai 2009, 16:37 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Druckkosten sparen: von Hamsterkäufen bis falscher Auslastung

Verringerung von Druckkosten über die Regel: Keine Ausgabe von SW-Drucken auf Farbsystemen (Quelle: Kyocera)

Es gibt sie in jedem Unternehmen: Die Drucker. Auch bei ihnen lassen sich Kosten einsparen. Das fängt bei den Verbrauchsmaterialien an und geht hin bis zur Druckdatensteuerung.

Während es bei Kopierern oft eine einheitliche Beschaffung etwa über Leasingverträge gibt, schaut es bei den Druckern oft anders aus. Hier ist das ganze oft nicht transparent. Da können sich schnell versteckte Kosten auftürmen. Nichts ist schlimmer, als wenn beim Drucken einer wichtigen Präsentation der Toner ausgeht. Also gehen Anwender her und beschaffen sich selbst Ersatzmaterial. Schlecht ist es nur, wenn ein Drucker ausrangiert wird und der Toner noch in den Schränken lagert. Der Druckerhersteller Kyocera gibt dazu ein Tipps, Hinweise und Erfahrungen weiter, wo unnötige Kosten entstehen, sich in den Griff bekommen beziehungsweise reduzieren lassen. Manche Kosten entstehen einfach nur durch die Auswahl des falschen Druckers. Da beim gewünschten System kein Output erscheint, werden die Daten eben nochmals ausgedruckt – bis es eben auffällt. Sparen lässt sich über den Ersatz alter Systeme durch neuere Geräte mit einem geringeren Seitenpreis und Duplexeinheit.

Hamsterkäufe bei Verbrauchsmaterialien sind nur ein Phänomen. In einem anderen Fall wurden in einem Unternehmen die Tintenstrahldrucker mit Laser-Systemen von Kyocera ersetzt. Danach existierten keine Tintensysteme mehr im Betrieb. Trotzdem gab es weiter Tintenpatronenbestellungen. In dem Fall hatten Mitarbeiter die gleichen Tintenstrahldrucker zu Hause, wie sie in der Firma ausgemustert worden waren.

Ob es sich lohnt, die bestehenden Systeme gegen neue auszutauschen, lässt sich ausrechnen. Dazu muss ein Unternehmen aber wissen, wie viel es über einen bestimmten Zeitraum und was es druckt. Bei letzterem geht es um die Farbdeckung der Dokumente. Weiter muss der Seitenpreis für die bestehenden und eventuell neuen Systeme bekannt sein. Letzterer muss in jedem Fall unter dem der existierenden Systeme liegen. Darauf hin lässt sich ausrechnen, wann die neuen Systeme ihren Einkaufspreis wieder drin haben. Auch der Einsatz von Duplexeinheiten hilft hier Papier und damit Kosten zu sparen.

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