Recycling von Tintenpatronen: HP dreht das Druckerpatronen-Karusell

HP sammelt verbrauchte Druckerpatronen europaweit ein und lässt sie bei Recycling-Partner PDR wiederverwerten. Mittlerweile verwendet der US-Hersteller das so gewonnene Plastik nicht nur für die Produktion von neuen Original-HP-Patronen, sondern auch für seine Hardware-Produkte.

Neue Produkte aus recyceltem Kunststoff

Simon Ege, Supplies Sales Manager HP Deutschland und Österreich
(Foto: CRN)

Der Hersteller weist darauf hin, dass die Fälschungen Problemen verursachen können, die auch die Leistung und Zuverlässigkeit der Drucker beeinträchtigen. Original-Produkte entsprächen dagegen den eigenen strengen Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards. Außerdem investiere HP in die umweltverträgliche Wiederverwertung seine Supplies, wie Simon Ege, Supplies Sales Manager HP Deutschland und Österreich, betont. Supplies wie auch Hardware werden in steigendem Maße recycelt. Bei den Druckerkartuschen wird inzwischen zu fast hundert Prozent recycelter Kunststoff verwendet. Aber auch bei der Hardware kommen wiederverwertbare Stoffe zum Einsatz. So stellte der Hersteller Anfang des Jahres seinen ersten Monitor vor, der fast vollständig aus recyceltem Kunststoff gefertigt wird. Bis 2025 soll bei allen PC- und Druckerprodukten von HP den Anteil von recyceltem Kunststoff auf 30 Prozent steigern.

Seit dem Jahr 2000 wurden so mehr als 90 Millionen Kilogramm recycelter Kunststoff bei der Herstellung von neuen Original-HP-Tintenpatronen und Tonerkartuschen verwendet, was fast 5.000 Sattelzugladungen Plastik entspricht, das nicht in Ozeanen oder auf Mülldeponien gelandet ist. Auch mit lokalen Aktionen wie dem HP-Partner-Wald wird Nachhaltigkeit gefördert. Die Hälfte aller HP Gold und Platinum Partner sind bei der Aktion dabei, die im Partnerwald im Erzgebirge bereits über 23.000 Bäume für das Klima gepflanzt hat.

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