Display-Markt boomt: Displays sind Türöffner für den Handel

Displays sind von der Peripherie ins Zentrum des digitalen Arbeitsplatzes gerückt. Höhere Auflösungen, größere Bildschirmdiagonalen und der Wunsch der Nutzer nach schicken Produkten kurbeln die Nachfrage an. Für den Handel sind vor allem höherwertige Displays der Umsatz- und Margenbringer.

Umsatzgarant für den Handel

Lutz Hardge, Country Manager Germany & Austria für AOC + MMD
(Foto: AOC MMD)

Für Wiederverkäufer gehören Displays unbedingt ins Portfolio, denn sie sind nicht nur der Schlüssel zu Komplettlösungen, sondern ermöglichen auch Cross-Selling und Zusatzgeschäft. »Displays sollten selbstverständlich zum Angebot dazu gehören. Nicht nur, weil Kunden zunehmend auf komplette Arbeitsplatzumgebungen anfragen. Händler mit einem kompletten Angebot sind im Vorteil, wollen sie Kunden überzeugen«, meint Axel Pater von HP. Und natürlich seien Displays ein zusätzliches Geschäft und erweiterten den Warenkorb. »Displays haben sich in den letzten zwei Jahren für unsere Vertriebspartner zu einem echten Umsatzbringer und noch wichtiger Margenbringer entwickelt. Zudem können Displays die Türe für den Verkauf von weiterem Zubehör öffnen«, so Pater.

»Displays können ein echter Umsatzbringer sein, es gibt immer wieder spannende Projektgeschäfte mit interessanten Stückzahlen. Und viele Unternehmen erwägen den Austausch ihrer Monitore«, bestätigt auch Lutz Hardge, Country Manager Germany & Austria für AOC + MMD. »Die Margensituation hat sich signifikant verbessert. Vor allem mit großen Displays, mit Touch-Displays, Curved- und USB-Modellen lässt sich gutes Geld verdienen.«

Auf die Bedeutung von Displays beim Verkauf von Gesamtlösungen weist Michael Vorberger von Samsung hin: »Displays können dann ein echter Umsatzbringer werden, wenn sie eingebettet werden in ganzheitliche Digitalisierungs-Lösungen. Denn dann zählt nicht mehr nur das Produkt als Insellösung, sondern dann geht es auch um den maßgeschneiderten Einsatz der Hardware und dazu passender Software, um entsprechende Services und Expertise bei der Implementierung - um nur ein paar Beispiele zu nennen. Hier kann im Zuge der Umsetzung von IoT-Projekten durchaus bedeutendes Zusatzgeschäft generiert werden.«

Da immer mehr maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Bereiche existierten, könnten Händler und Systemhäusern damit sogar gänzlich neue Geschäftsfelder erschließen, betont Erkan Sekerci von Iiyama. »Wir haben Kunden, die sich im Display-Bereich sehr erfolgreich spezialisiert haben und beispielsweise enorme Zuwächse im Bereich Konferenzraumausstattung und LFDs verbuchen. Im industriellen Umfeld boomt wiederum der Einbau von Touch-Displays. Das Potenzial ist wirklich enorm, und das wird sich so schnell nicht ändern.«