Display-Markt boomt: Displays sind Türöffner für den Handel

Displays sind von der Peripherie ins Zentrum des digitalen Arbeitsplatzes gerückt. Höhere Auflösungen, größere Bildschirmdiagonalen und der Wunsch der Nutzer nach schicken Produkten kurbeln die Nachfrage an. Für den Handel sind vor allem höherwertige Displays der Umsatz- und Margenbringer.

Höher, schneller, größer

Marc Seemann, Product Manager Displays bei Acer
(Foto: Acer)

Zu den Haupt-Wachstumstreibern im Displaymarkt zählen größere Bildschirm-Diagonalen und höhere Auflösungen, wie Seemann bestätigt: »Altbackene 17 Zoll Monitore genügen nicht mehr den Ansprüchen, es müssen schon mindestens 24-Zoll-Displays mit IPS-Panel sein. Zudem stellen viele Mitarbeiter mittlerweile auf effizientere und bequemere Dual Display Setups um. Diese Voraussetzungen sorgen für ein steigendes Volumen bei den Neuanschaffungen.« Damit einher gehe die Nachfrage nach immer höheren Auflösungen, berichtet der Product Manager. »Um dabei das Bild weiter scharf darzustellen, muss natürlich auch die Auflösung mitwachsen. Monitore mit WQHD- oder sogar 4K-Auflösung erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Aber auch die Qualität des Panels ist ein Kaufgrund. Außerhalb der Gaming-Sparte verkaufen wir fast ausschließlich IPS-Displays mit besonders großer Blickwinkelstabilität und sehr guter Farbwiedergabe.«

Der Trend zu größeren Displays macht sich auch bei den anderen Herstellern bemerkbar. »Im B2B-Bereich sind es vor allem große Display-Diagonalen, die für mehr Aufmerksamkeit und somit auch für mehr Wachstum sorgen. Mit der Größe werden auch die höheren Auflösungen zunehmend interessanter«, erklärt Erkan Sekerci, Sales Director DACH Iiyama.