Smartphone-Konzept »Neffos P1« von TP-Link: IFA: TP-Link stellt Beamer-Smartphone vor

TP-Link präsentierte auf der IFA die Konzeptstudie »Neffos P1«.Das »Projector Phone« projiziert über einen integrierten Laser-Projektor Bilder in der Größe eines 70 Zoll Fernsehers.

Das »Neffos P1« von TP-Link verfügt über einen integrierten Projektor
(Foto: TP-LInk)

TP-Link zeigte in Berlin eine innovative Konzeptstudie seiner Smartphone-Marke »Neffos«. Das sogenannte »Projector Phone« fungiert gleichzeitig als Mini-Beamer der mittels integrierten Laser-Projektor HD-Inhalte mit einer Diagonalen von bis zu fünf Metern auf Wände überträgt.

Um Inhalte direkt aus der Hardware heraus zu projizieren, verwendet das »Neffos P1« ein mikro-elektro-mechanisches System des US-Militärs, die MEMS-Lasertechnologie. Auf einer flachen Wand oder einer Leinwand wird hierbei über einen dreifarbigen Lichtstrahl ein klares und hochauflösendes Bild erzeugt. Bei einem Abstand von 1,8 Metern zwischen Telefon und Projektionsfläche entspricht die Bilddiagonale der Größe eines 70 Zoll Fernsehers. Unter optimalen Rahmenbedingungen ist sogar eine Bildschirmdiagonale von 200 Zoll (rund fünf Meter) möglich.

Der im Neffos P1 eingebaute, kleine MEMS-Projektor soll zudem wenig Strom verbauchen und mit einer einzigen Ladung des 4.000mAh-Akkus bis zu vier Stunden lang kontinuierlich ein Bild projizieren.

Das handliche Smartphone ist dabei nur 10 Millimeter dick und wiegt gerade einmal 203 Gramm.

TP-Link ist nicht der erste Hersteller, der ein Smartphone mit integriertem Beamer angekündigt hat. Ein echter Durchbruch blieb solchen Kombiprodukten aber bisher verwehrt. »Uns ist sehr wohl bewusst, dass es das Konzept eines »Projector Phones« in der Vergangenheit bereits gegeben hat«, so Markus Kohlstock, Senior PR and Marketing Manager, TP-Link Deutschland. »Wir glauben aber stark daran, dass der Markt jetzt bereit ist für das P1 sowie seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten im Beruflichen und Privaten. Die IFA werden wir nutzen, um mehr Kundenfeedback einzuholen und dann zu entscheiden, ob aus der Konzeptstudie ein Serienmodell wird.«