Digitale Nummernschilder als »Fifth Screen«: Kalifornien testet digitale Autokennzeichen

Digitale Nummernschilder sind vielseitig verwendbar. Ist das Auto am Straßenrand geparkt können darauf Warnhinweise angezeigt werden oder Werbung für die nächste Tankstelle.

Neville Boston, CEO von Reviver Auto, mit den »Rplates«
(Foto: Reviver Auto)

In Kalifornien sind digitale Nummernschilder bereits Realität. Als erste Gemeinde testet Sacremento in einem Pilotprojekt die »Rplates« von Reviver Auto an vorerst 24 Fahrzeugen ihrer Flotte. Die vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellten Rplates sollen nicht nur die Fahrzeugregistrierung und das Flottenmanagement erleichtern.

Wenn das Auto abgestellt ist können die digitalen Schilder auch als »Fifth Screen« etwa für öffentliche Bekanntmachungen genutzt werden. So können sie beispielsweise vor Gefahren warnen, Straßensperren oder Umleitungen anzeigen sowie Dienste der Gemeinde bekannt machen. Sie können aber auch lokalisierte Werbung anzeigen und damit Geld in die Stadtkasse spülen. Denkbar sei beispielsweise, dass Autohändler standortabhängige Informationen über die angebotenen Marken oder zu den Leasingraten für ein bestimmtes Modell anzeigen.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Sven Gerhardus , 12:13 Uhr

Das Thema der digitalen Kennzeichen wird vor allem auch in Dubai stark vorangetrieben. Neben den ganzen Vorteilen darf man nicht vergessen, dass diese Kennzeichen überwacht werden. Der Staat ist immer darüber informiert wo sich das Kennzeichen gerade aufhält… Wir von Kennzeichen Direkt haben schon häufiger zu dem Thema berichtet und glauben kaum, gerade bei den aufgerufenen Preisen, dass der Mehrwert die Mehrkosten rechtfertigt.