Neue Vertriebsbereiche »Value« und »Volume«: Oki bündelt Zentraleuropa-­Geschäft in Düsseldorf

In Düsseldorf zeichnet Oki seine besten Händler für 2017 aus. Zudem spricht ­Deutschland-Chef Thomas Seeber über die Zentralisierung des Herstellers innerhalb Europas und zieht ein erstes Fazit nach einem Jahr im Amt.

(Foto: CRN)

Als Thomas Seeber vor knapp einem Jahr Dietrich Büchner an der Spitze von Oki Deutschland ablöste, war das zugleich ein Vorgeschmack auf die zukünftige Organisation des Herstellers innerhalb Europas. Denn der neue Deutschland-Chef hatte nicht nur in der englischen Europazentrale bereits Aufgaben über Ländergrenzen hinweg wahrgenommen. Jetzt war Seeber neben dem hiesigen Geschäft als Vice President Central Region auch für Österreich, die Schweiz, Belgien und die Niederlande verantwortlich.

Tatsächlich ließen sich Oki und Seeber mit der Reorganisation der Vertriebsstrukturen in Europa nicht lange Zeit. Nachdem der Hersteller seine Back-office-Struktur samt Vertriebs- und Marketingprogrammen in der EMEA-Region vereinheitlicht hatte, bündelte er ab dem 1. Januar dieses Jahres auch die verschiedenen Gesellschaften unter einem Rechtsträger. Das Ziel: Den Markenauftritt zu vereinheitlichen und Synergien zu nutzen, um auch als kleiner Hersteller im hart umkämpften Druckermarkt mit sinkenden Geräteverkäufen und Seitendrucken weiter bestehen zu können.

Nun folgte der nächste Schritt auf Personalebene: Unter dem Dach der »One Central Region« wurden nun die einzelnen Länderverantwortlichkeiten in der Düsseldorfer Zentrale zusammengeführt. Neu sind vor allem die Aufteilung der Vertriebsteams in einen Value- und Volume-Bereich sowie die Nord-Süd-Aufteilung des Regionalvertriebs. Während Olaf Sepold das neue Value-Geschäft verantwortet, hat Seeber Ibrahim Ahmet aus der Europazentrale zurück an den Rhein geholt und ihm die Verantwortung sowohl für Volume Sales als auch für das Marketing übertragen. Ahmet kennt sich mit Marketing beim Hersteller aus, schließlich war er bis 2015 bei Oki Deutschland für genau diesen Bereich verantwortlich, bevor er nach London wechselte.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von BM , 07:45 Uhr

Liebe Fach- und Wirtschafts-Journalisten:

Man kann keine Kosten sparen. Man kann zwar Geld sparen, aber Kosten kann man allenfalls senken.

Liebe Grüße