Toshibas Display-Strategie: Partnerorientiert im Signage-Geschäft

Um die starken Wachstumsraten der letzten Jahre zu wiederholen, weitet Toshiba sein Displayportfolio weiter aus und setzt auf enge Abstimmung im Partnerprogramm.

Signage-Installation (Foto: Toshiba)

»Wir sind 100 Prozent partnerfokussiert«, so Ole Jacobs, Key Account Manager bei Toshiba Europe, im Gespräch auf der ISE. Die enge Zusammenarbeit mit Distributoren und Systemhäusern sei das zentrale Standbein von Toshiba, was sich etwa anhand der Verkaufszahlen bestätigen würde. Circa 75 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete der Hersteller im vergangenen Jahr im Geschäft mit Systemhäusern. Zur Unterstützung seiner Partner setzt Toshiba deshalb neben einer umfangreichen Produktpalette verstärkt auf Kooperationen mit Software-Herstellern wie M4B, Signstix, Deneva, Red-V und Assinfonet, um Embedded-Signage-Lösungen zu entwickeln.

Ole Jacobs von Toshiba (Foto: CRN)

»Wir sind Displayhersteller, aber was hilft dem Kunden ein Display, das an der Wand hängt? Für eine Signage-Installation benötigen wir Software-Partner«, resümiert Jacobs. Durch seine Kooperationen mit Software-Partnern erwirtschaftete Toshiba 2017 ein Fünftel des Jahresumsatzes. Für 2018 liegt der Fokus deshalb auf einem erweiterten Angebot an SoC (System-on-Chip)-basierten Produkten, mit denen der Hersteller rund 75 Prozent des Gesamtumsatzes erreichen möchte. Als einer der wenigen Displayhersteller unterhält Toshiba ein Entwicklungszentrum in Europa. Das in Plymouth angesiedelte Engineering-Center macht es möglich, Wünsche des europäischen Vertriebs auf Produktseite schnell umzusetzen und auf Markttrends zu reagieren. Um Vertriebspartner optimal zu unterstützen, begleite man Projekte aktiv, stelle sein Herstellernetzwerk zur Verfügung und helfe neuen Partnern bei Projektierung und Installation vor Ort, so Jacobs.

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