Schwieriges Marktumfeld im Kerngeschäft: Neue Produkte bringen Dexxit durchs Krisenjahr

Dank der Sortimentsbreite blieb Dexxit im vergangenen Jahr von Umsatzeinbrüchen verschont. Gegen die rückläufige Nachfrage im einstigen Kerngeschäft mit Kameras hat sich der Würzburger Distributor seit einigen Jahren mit neuen Geschäftsfeldern abgesichert.

Sortimentserweiterung im Blick

Durch die Neupositionierung sieht er Dexxit aber gut aufgestellt für die kommenden Jahre. Derzeit steht nur Prozessoptimierung an. So wird im Würzburger Logistikzentrum gerade das Kleinteilelager erweitert auf 88.000 Kommissionsplätze. Der Ausbau soll im Sommer abgeschlossen sein, um für das Weihnachtsgeschäft gerüstet zu sein.

Für Sortimentserweiterungen ist Schneider nach wie vor offen. Er sieht sich die jeweiligen Märkte zuvor aber genau an. Zurückhaltend ist er beispielsweise noch im Bereich Home Automation. Es fehle an Standards, das Einkaufsverhalten der Reseller im Elektrobereich sei schwer abzuschätzen und die Energieriesen würden mit eigenen Systemen auf den Markt drängen. Hier sieht er derzeit mehr Risiken als Chancen für ein erfolgreiches Distributionsgeschäft. Die sieht er für Dexxit eher bei Smart Home-Zubehör, wie etwa kabellose Audio Streaming-Produkte, und für Nachrüstprodukten wie Digital-Thermometer oder Regenmesser, sowie im Bereich Sport und Freizeit, beispielsweise mit Fitness Trackern und Wearables. Im professionellen Bereich hat Dexxit zudem Lösungen für Education und Digital Signage ins Visier genommen. Hier kann das Sortiment bei Bedarf jederzeit ausgeweitet werden.