Schwieriges Marktumfeld im Kerngeschäft: Neue Produkte bringen Dexxit durchs Krisenjahr

Dank der Sortimentsbreite blieb Dexxit im vergangenen Jahr von Umsatzeinbrüchen verschont. Gegen die rückläufige Nachfrage im einstigen Kerngeschäft mit Kameras hat sich der Würzburger Distributor seit einigen Jahren mit neuen Geschäftsfeldern abgesichert.

Kluge Positionierung im schwierigen Kameramarkt

Der Zuwachs ist vor allem wegen des stark rückläufigen Fotomarktes beachtlich. Laut Schneider wurden 2015 in Deutschland um bis zu 25 Prozent weniger Kameras verkauft, der Umsatzrückgang lag immer noch bei minus 20 Prozent. Trotzdem schaffte es Dexxit, die Umsätze auf Vorjahresniveau zu halten. Auch weil der Distributor frühzeitig den Produktfokus vom Massenmarkt wieder auf den Spezialmarkt für Profis und Fotoenthusiasten gelegt hatte. Für stabilen Umsatz sorgen vor allem hochwertige Kameramodelle - von Spiegelreflexmodellen bis hin zu Action Cams nebst Zubehör.

Schneider führt das das stabile Geschäft aber auch darauf zurück, dass Dexxit im vergangenen Jahr bewusst auch bei preiswerteren Kameras ausreichend Ware verfügbar hatte - einem Segment aus dem viele Hersteller inzwischen ausgestiegen sind. Auch der Zubehör-Bereich etwa mit Stativen sei 2015 stabil geblieben, so Schneider. Aber auch hier würde sich der Rückgang im Markt früher oder später bemerkbar machen.