CRN Managed Services Solution Day 2016: Managed Services in der Praxis

Beim Solution Day der CRN berichteten MSP-Macher von ihren Erfahrungen welche Schritte, Tools, Strukturen und Argumente in der Praxis besonders hilfreich sind. Aber auch die Frage, ob es eine Systemhaus-Zukunft ohne Managed Services gibt, wurde eingehend erörtert.

»Haben mit Monitoring und Automation angefangen«

(Foto: CRN)

Im Business-Talk mit Martin Fryba berichtete Sascha Neininger, Junior-Chef vom Systemhaus Neininger, aus der Praxis. Vor rund vier Jahren hat das Systemhaus Managed Services in das Portfolio aufgenommen. »Wir haben mit klassischen Dienstleistungen wie Monitoring und IT-Automation angefangen«, berichtet Neininger. Die Bestandskunden habe das Systemhaus bereits auf Managed Services umgestellt.

Bei Neukunden kommt es laut Neininger darauf an, ob es im Unternehmen eine eigene IT-Abteilung gibt. Dann bietet das Systemhaus eine Plattform, worauf sie Managed Services betreiben können. »In dem Fall macht die IT-Abteilung den First Level- und wir den Second Level-Support«, erläutert der Junior-Chef. Derzeit bietet der IT-Dienstleister seinen Kunden drei Managed Services-Pakete. Gerade beim Vertrieb der Dienstleistungen kommt es jedoch auf die richtige Kundenansprache an. Heutzutage müssen unsere Mitarbeiter sowohl die technische als auch die vertriebliche Sprache können, betont Neininger. »Schließlich haben inzwischen auch viele Geschäftsführer den Vorteil einer automatisierten IT erkannt«, ergänzt der Prokurist. Diesen müssten seine Mitarbeiter ebenso erkennen, wie die IT-Abteilung des Kunden.