IFA-Chef Jens Heithecker im CRN-Interview: IFA 2017: »Dauerbrenner ist und bleibt der Fernseher«

Virtual Reality, Dronen, Künstliche Intelligenz und Roboter sind nur einige Zukunftstrends, die auf der IFA für Aufsehen sorgen werden. Aber auch Dauerbrenner, wie der Fernseher, lassen die Kassen klingeln. IFA-Chef Jens Heithecker erklärt im CRN-Interview, welche Innovationen die Mega-Messe für Fachbesucher noch bereit hält.

»IFA Global Markets« hat sich bewährt

(Foto: Messe Berlin)

CRN: Im vergangenen Jahr hatten die IFA erstmals einen B2B-Fachbesucherbereich für Hersteller, Zulieferer und OEMs außerhalb des Messegeländes etabliert. Hat sich das Konzept IFA Global Markets bewährt?

Heithecker: Dem wachsenden B2B-Bereich mit den International Halls und den nicht minder innovativen OEM- und ODM-Herstellern geben wir mit IFA Global Marktes erneut eine exklusive Heimat.Dieses Angebot, das sich besonders an Fachbesucher richtet, stellt OEMs und ODMs und damit gezielt Nicht-Markenhersteller in den Mittelpunkt der Ausstellung, die die gesamte Wertschöpfungskette in diesem Bereich abbildet. IFA Global Markets in der Station Berlin ist nur zwanzig Minuten mit Bus/ U-Bahn vom Messegelände entfernt. Auf dem Messegelände selbst wird dadurch mehr Platz für neue Player sein.

CRN: Wie war die Resonanz von Ausstellern und Besuchern?

Heithecker: Die Ausstellungsfläche der IFA Global Markets in der Station Berlin hat sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Ich denke, das spricht für sich. Auch den inhaltlichen Rahmen haben wir weiter optimiert und ausgebaut: In diesem Jahr wird es Fachbesucherführungen, Business Days, Matchmaking Meetings, Global Markets Expert Talks und einen »International Suppliers«-Park geben.

CRN: Nutzten denn tatsächlich viele IFA-Besucher die Gelegenheit extra zu den Global Markets zu fahren? Schließlich haben Besucher angesichts der Größe und Vielfalt der IFA schon Probleme, die Messe in ein paar Tagen abzuarbeiten?

Heithecker: Für den Fachbesucher ist keine IFA komplett, solange er nicht die IFA Global Markets gesehen hat. Hier erhält er wichtige Informationen für sein Geschäft über die Wertschöpfungskette der Industrie. IFA Global Markets findet an vier Tagen vom 3. - 6. September 2017, IFA-Sonntag bis Mittwoch, statt und bringt IFA Zulieferer, Komponentenhersteller, OEMs und ODMs mit potentiellen Kunden und Partnern der CE- und HA-Branche zusammen. Zutritt zur IFA und den IFA Global Markets erhält man nur mit einem IFA Fachbesucher-Ticket. Mit dem kostenlosen Shuttle oder den öffentlichen Verkehrsmitteln kann man bequem in nur 20-30 Minuten zwischen IFA Global Markets und dem Messegelände pendeln.

CRN: Bleibt IFA Global Markets ein fester Bestandteil der IFA?

Heithecker: Der Bereich OEM und ODM ist ein essentieller Baustein der auf der IFA ausstellenden Industrien und damit von wesentlicher Bedeutung – deshalb ein eindeutiges Ja, soweit man die Zukunft überblicken kann.