Licht und Schatten auf der IFA 2016: IFA stolpert in die ­Business-Expansion

Die IFA hat den Status einer europäischen Leit- und Ordermesse für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte einmal mehr gefestigt. Doch den neuen Themen wie 3D-Druck und Robotik fehlt es auf der IFA an Zuspruch.

Viel Andrang gab es in den Global Markets nicht
(Foto: CRN)

Begeisterte Konsumenten in den Hallen von Samsung, LG, Sony, Telekom, zufriedene Distributoren angesichts hoher Bestellungen des stationären und Online-Handels für das Jahresendgeschäft, optimistische Hersteller, die Fachhändlern und rund 900 Journalisten ihre in Berlin präsentierten Weltneuheiten im Detail vorstellen. Sogar IBM sucht auf der IFA mit einer »Business-Insel« für seine Watson-Lösungen Kontakt zu Industriekunden. Aussteller auf der IFA treffen auf eine heterogene Besucherschaft. Neben Produktshows für die Öffentlichkeit finden in abgetrennten Business Lounges der Hersteller Gespräche mit Händler und Anwenderkunden statt. »Wir haben dieses Mal die komplette Halle 18 zweigeteilt und den geschlossenen Business-Bereich auf die Hälfte der Fläche vergrößert«, sagt Frank Sander, Marketing-Chef bei LG.
Samsung, erneut im Citycube auf dem Messegelände präsent, gruppiert hier seine Business-Lösungen gleich neben Fernsehern, Smartphones und VR-Installationen für digitales Bungee-Jumping. »Wir übertragen Consumer-Trends gezielt in das B2B-Geschäft und daher zeigen wir die Lösungen auch in einer einzigen Halle«, sagt Martin Böker, Samsungs Leiter Enterprise Business, im CRN-Gespräch.

Die IFA ihrerseits will noch mehr Business-Besucher als bisher in die Hauptstadt locken. In einer separaten Halle in Berlin-Kreuzberg fand daher die Sonderschau Global Markets statt. Dort sollte 3D-Druck gezeigt werden. Viel zu sehen gab es aber nicht.

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