Panel-PCs fürs Projektgeschäft: Touchscreen-Spezialist auf Partnersuche

Für seine Touch-Devices sucht der deutsche Anbieter Faytech Systemhäuser ohne Berührungsängste. Seine Monitore und Panel-PCs lassen sich in zahlreichen Branchenlösungen einsetzen und können von Partnern auch in individuellen Konfigurationen geordert werden.

Devices für alle Branchen

Die Faytech Service GmbH ist in Deutschland für den Vertrieb der Produkte über Partner und Distributoren wie Fröhlich und Walter, Herweck sowie Bechtle zuständig. Das Unternehmen betreibt am Standort in Göttingen ein eigenes Lager mit einem Warenwert von rund 600.000 Euro und technische Abteilungen für Service und Support. Seit Kurzem gibt es in Ottobrunn bei München noch ein zweites Büro. Deutschland ist laut Stürmer immer noch der Hauptabsatzmarkt. 2016 setzte die Faytech Service GmbH 4,1 Millionen Euro um, davon 70 Prozent in Deutschland.

Das Anwendungsgebiet der Touch-Monitore und Touch-PCs ist weit gefächert und erstreckt sich über viele Branchen. Wie Stürmer berichtet, werden sie in der Hausautomatisierung oder als Media Center eingesetzt. In Fabriken werden mit den Touch-Displays Maschinen gesteuert. Restaurants, Bars oder Apotheken setzen die Touch-Monitore im Verkauf ein. So wird die IP65-Touch-PC-Serie beispiels­weise in den USA in Autowaschstraßen und Waschcentern eingesetzt, in Brasilien in Polizeiautos und in Aus-tralien im POS-Außenbereich. Auch deutsche Unternehmen wie T-Systems oder Siemens verbauen die Produkte in eigenen Lösungen.

Ein interessantes und wenig erschlossenes Feld für Systemhäuser ist laut Stürmer die Digitalisierung im Krankenhaus. Für diese Zielgruppe hat Faytech gemeinsam mit dem Softwareentwickler Meso ein eigenes Device entwickelt. Die »IBox Touch Compact« ist ein Eingabe- und Dokumentationssystem, das unterschiedlichste Videoeingangssignale in den DICOM-Standard (Digital Imaging and Communications in Medicine – Digitale Bildgebung und -kommunikation in der Medizin) umwandeln kann. Denn 99 Prozent der Sonographie- und Endoskopiegeräte haben nur ein Anschluss für den Drucker. In der Regel druckt deshalb der Arzt das erstellte Bild auch heute noch aus und klebt es danach in die Patientenakte, die zur Abrechnung zur Krankenkasse geschickt wird und zudem noch über zehn Jahre im Archiv bleiben muss.