Teamdrive-Umfrage: Serverstandort gilt als Maßstab für Sicherheit der Daten

In welchem Land ein Clouddienstleister Server zur Datenspeicherung zur Verfügung stellt, ist für die meisten Unternehmen das wichtigste Argument bei der Wahl des passenden Cloudpartners.

(Foto: Gorodenkoff | Fotolia)

Auf die Frage nach den wichtigsten Eigenschaften eines Cloudanbieters in puncto Sicherheit nannten die Befragten nach dem genannten Speicherort der Daten (95 Prozent) das Zero-Knowledge-System, das dem Cloudanbieter jeglichen Zugang zu Daten verwehrt (93 Prozent), sowie eine verlässliche Ende-zu-Ende Verschlüsselung (91 Prozent).
Als weitere relevante Eigenschaft eines Cloudanbieters bezeichneten die Studienteilnehmer die Zwei-Faktor-Authentfizierung (89 Prozent). Diese Sicherheitsmaßnahme verlangt eine zweite Authentifizierung durch den berechtigten Nutzer, um Daten zu lesen. 88 Prozent sehen ein Hybrid-System als unverzichtbar für ein möglichst hohes Maß an Datensicherheit an. Bei einer Hybrid Cloud werden bestimmte Services über die Cloud abgewickelt, sensible und datenschutzkritische Inhalte verbleiben dagegen auf firmeneigenen Servern.
»Für uns ist es sehr erfreulich zu sehen, dass nahezu alle Befragten Dienstleistungen und Sicherheitsmaßnahmen für die Datenspeicherung in der Cloud als ›wichtig‹ oder sogar als ›sehr wichtig‹ erachten. Dass hier kaum ein Inhalt gering bewertet wird, zeigt, dass die Öffentlichkeit verstanden hat, wie vielschichtig das Thema Datensicherheit angegangen werden muss«, so Volker Oboda, Geschäftsführer des Sync&Share-Dienstleisters Teamdrive und Auftraggeber der Befragung.

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