iPhone fürs Handgelenk: Gerüchte um Apples »iWatch«

Apple soll an einem neuen Technik-Gadget arbeiten. Mit der »iWatch« bläst der Hersteller jetzt zum Angriff aufs Handgelenk.

So stellen sich Apple-Fans die »iWatch« vor. (Bild: thenextweb.tumblr.com)

Apple soll mit der »iWatch« ein iOS-basiertes Gerät für das Handgelenk entwickeln. Das behauptet das Wall Street Journal (WSJ) und beruft sich auf einen Bericht, dass der Hersteller aus Cupertino schon Gespräche mit Foxconn zur Fertigung geführt haben soll. Aktuell teste Apple mehrere Ausführungen sowie Designs und technische Spezifika.

Mit der Entwicklung einer Uhr steht Apple nicht alleine da. Die Kickstarter finanzierte smarte Uhr Pebble steht kurz vor ihrer Markteinführung. Auch Sony hat eine Smartwatch im Programm. Während sich Sonys Modell nur mit Android-Smartphones verbinden lässt, ist Pebble kontaktfreudiger und unterstützt auch iOS.

Gerüchte um eine Armanduhr von Apple gab es schon Ende 2012. Damals war von einem Gerät mit einem 1,5-Zoll große OLED-Display die Rede. Die »iWatch« soll sich über Bluetooth mit dem iPhone verbinden lassen. Die wie ein BT-Headset genutzte Uhr soll zudem Nachrichten und Statusmeldungen anzeigen.

Eine Uhr von Apple scheint nicht unwahrscheinlich, zumal sich neue technische Fortschritte wie das biegsame Gorilla Glass von Corning für einen derartigen Einsatz sehr gut eignen würden. Der entscheidende Faktor könnte allerdings ein weiteres Mal das hauseigene Betriebssystem iOS sein. In seinem Ökosystem könnte Apple nach dem iPod, dem iPhone und dem iPad den nächsten Meilenstein setzen und die Armbanduhr revolutionieren. Allerdings müsset sich Apple ins Zeug legen um nicht nur ebenfalls eine smarte Uhr zu entwickeln, sondern ein Tech-Gadget mit dem berühmtberüchtigten »one more thing«.