AIM-Trendbarometer: Auto ID-Branche für 2013 positiv gestimmt

Die Hersteller und Dienstleister im Bereich Barcode, RFID & Co. haben größtenteils nicht nur das vergangene Jahr erfolgreich abgeschlossen. Laut Industrieverband AIM-D steht auch 2013 keine Krise bevor.

RFID-Tag: »Auto ID-Technologien werden in wirtschaftlich guten wie schlechten Zeiten verstärkt benötigt«. (Foto: Metro Group)

Der Industrieverband AIM-D befragt seine Mitglieder halbjährlich über die Entwicklung ihrer Umsätze und ihre Sicht auf die Marktentwicklung. Sie zeigen eine sehr positive Entwicklung bei den Mitgliedsunternehmen im AutoID-Sektor. Der Umfrage zufolge haben Auto ID-Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage im Jahr 2012 deutlich verbessert. 60 Prozent der Mitgliedsunternehmen haben ihre Umsätze gesteigert, 11 Prozent davon berichten sogar von einer wesentlichen Steigerung, 20 Prozent von einem Umsatzrückgang.

Ein gleichermaßen positives Bild ergibt sich bei den Investitionen: 44 Prozent der Mitglieder haben ihre Investitionen gesteigert, weitere 42 Prozent haben in gleicher Höhe wie im Vorjahr investiert. 13 Prozent haben ihre Investitionen reduziert. Dementsprechend berichten 49 Prozent der Befragten von einer besseren, weitere 42 Prozent von einer unveränderten wirtschaftlichen Lage. Nur neun Prozent melden eine schlechtere Lage. Damit hat sich der positive Trend des Halbjahresergebnisses überzeugend fortgesetzt.

Die fünfte Frage zielte auf die Erhebung der generellen Marktentwicklung im Bereich Auto ID. Die Antworten ergaben, dass die Entwicklung im zweiten Halbjahr 2012 bei 51 Prozent der Befragten besser verlaufen ist als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, weitere 36 Prozent berichten von einer unveränderten und 13 Prozent von einer schlechteren Lage.

Der AIM-Trendumfrage war eine sechste Frage zur Auswirkung der Euro-Krise auf die Geschäftsentwicklung angehängt. Den Antworten zufolge haben 35 Prozent bisher keine und 31 Prozent geringe Auswirkungen verspürt. Nur 7 Prozent haben von sehr negativen Auswirkungen berichtet. 20 Prozent erwarten auch weiterhin nur geringe und sieben Prozent deutliche Auswirkungen.

»Die Ergebnisse des AIM-Trendbarometers zum Jahresende 2012 bestätigen den positiven Trend der vergangenen Perioden. Auto ID-Technologien werden in wirtschaftlich guten wie schlechten Zeiten verstärkt benötigt, um die Daten aus den Unternehmensprozessen schneller und zuverlässiger an die steuernden Softwaresysteme zu liefern. Auch der Trend zum Internet der Dinge zieht wachsende Investitionen in AutoID-Technologien nach sich«, berichtet Frithjof Walk, Vorsitzender des AIM-Vorstands. »Wir gehen davon aus, dass die Unternehmensumsätze mit Auto ID-Technologien weiterhin im deutlich zweistelligen Prozentbereich wachsen«.