Blackberry-Hersteller in der Krise: RIM fliegt aus Nasdaq 100

Die Krise des einstigen Smartphone-Pioniers verschärft sich immer weiter. Nun fliegt Research-in-Motion sogar aus dem Aktienindex Nasdaq 100.

Die Krise von Rim wird immer existenzbedrohender © Research-in-Motion

Der Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) gehört nicht mehr zu den 100 finanzstärksten Unternehmen der Welt. Beim traditionellen Stühlerücken zum Jahresende fliegen die Kanadier zusammen mit Netflix aus dem Nasdaq 100. Die Nachricht ist ein weiterer Paukenschlag in einer Reihe von Hiobsbotschaften der letzten Jahre. Erst im Juni diesen Jahres kündigte der Blackberry-Hersteller Massenentlassungen nach massiven Quartalseinbußen an. Seine letzte Hoffnung setzt Rim auf das neue Betriebssystem Blackberry 10. Allerdings musste der Start des Hoffnungsträgers bereits mehrmals verschoben werden. Nun soll das Betriebssystem Ende Januar 2013 kommen.