Apple veröffentlicht Preise: Das kostet das iPhone 5

Nach der viel diskutierten Vorstellung des iPhone 5 hat Apple jetzt auch die Preise für Deutschland bekannt gegeben: Das kleinste Modell (16 GByte) kostet in Deutschland mehr, als das größte (64 GByte) in den USA.

Das neue iPhone ist in Europa erneut 50 Euro teurer geworden - ander als in den USA. (Bild: Apple)

Zu früh gefreut. Nachdem Apple bei der Präsentation des iPhone 5 versprochen hatte, dass die Preise wie beim Vorgänger 4S gehalten würden, kam jetzt die Enttäuschung für alle deutschen Apple-Fanboys und -girls: Die Preisgarantie gilt nur für den nordamerikanischen Markt. Während das iPhone 5 mit 16 GByte in den USA mit 649 US-Dollar genauso viel kostet wie das 4S, müssen die Käufer hierzulande merklich tiefer in die Tasche greifen. Statt 629 Euro wie beim 4S kostet die 16 GByte-Version des iPhone 5 in Deutschland 679 Euro. Auch die Modelle mit 32 (789 Euro) und 64 GByte (899 Euro) sind teurer als in den USA und im Vergleich zur letzten Generation nochmals um 50 Euro teurer geworden. Die gleichen Preise gelten auch für Frankreich, wie dieser Seite von Apple zu entnehmen ist. Wahrscheinlich wird das iPhone damit auch in Österreich und der Schweiz teurer. Allerdings sind diese Länder noch nicht gelistet, vermutlich da das iPhone 5 dort erst eine Woche später in den Handel kommt.

In den USA kostet das iPhone 5 mit 649 Dollar für 16 GByte, 749 Dollar für 32 GByte und 849 Dollar für die größte Speicher-Version mit 64 GByte. Damit ist beim aktuellen Umrechnungskurs von 679 Euro auf knapp 890 Dollar das in Deutschland das kleinste Modell teurer als die 64 GByte-Variante in den USA. Billiger wird das iPhone 5 immerhin bei den deutschen Provider-Partnern von Apple, die subventionierte Geräte anbieten. Allerdings bekommt man etwa bei der Telekom nach bisherigen Informationen wieder ein iPhone, das an das eigene Netz gebunden ist. Vodafone will hingegen offenbar keinen Netzlock implementieren.