Nach Rekord-Jahresabschluss 2017:: Nfon geht an die Börse

Dank einem erfolgreichen Jahr 2017 hat die Nfon AG mit dem Break-Even einen wichtigen Meilenstein erreicht. Als nächstes will das Unternehmen nun zeitnah an die Börse, um sich frisches Kapital für weiteres Wachstum zu verschaffen.

Die Nfon AG will noch im laufenden Quartal den Sprung an die Börse schaffen
(Foto: psdesign1 - Fotolia)

Die Nfon AG befindet sich weiterhin auf ungebremstem Wachstumskurs. Im vergangenen Jahr wuchs der Gesamtumsatz um mehr als 17 Prozent von 30,4 auf 35,7 Millionen Euro. Über die letzten drei Jahre gerechnet konnte Nfon damit eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von über 30 Prozent erzielen. Der Anteil der wiederkehrenden Umsätze stieg gleichzeitig von 71,1 auf 77,9 Prozent an. Noch wichtiger dürfte jedoch eine andere Kennzahl sein. Zwar nennt Nfon keine genaue Zahl zum daraus erzielten Gewinn, allerdings hat der PBX-Anbieter mit einer um Sondereffekte bereinigten Marge des Betriebsergebnisses (EBITDA) von 0,5 Prozent erstmals den Break-Even geschafft und steuert nun also auf schwarze Zahlen zu.

Damit sieht sich das Unternehmen jetzt stark genug für den schon länger erwarteten Börsengang aufgestellt. Nach aktueller Planung will Nfon noch im laufenden zweiten Quartal 2018 neue und bestehende Stammaktien im regulierten Marktsegment (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse platzieren. Das dadurch erwartete frische Kapital in Höhe von rund 50 Millionen Euro soll vorwiegend direkt in die weitere innereuropäische Expansion und Verbesserung der Produkte investiert werden, wie CEO Hans Szymanski erklärt: »Der geplante Börsengang wird uns bei der fortgesetzten Expansion in Europa unterstützen und uns zusätzliche finanzielle Flexibilität geben, um unseren rasanten Wachstumskurs erfolgreich fortzuführen.«

Dabei darf sich durchaus auch Szymanski selbst, der das Ruder nach mehreren schnellen Wechseln an der Nfon-Spitze im Sommer 2016 übernommen hat, einen Teil dieses Erfolgs auf die eigene Fahne schreiben. Nicht nur, dass er wieder mehr Ruhe und strategischen Weitblick in das rasant wachsende Unternehmen gebracht hat.

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