Standardisierte Verträge und Schnittstellen: TK-Verbände wollen Glasfaser-Kooperationen pushen

Den Ausbau von echten Glasfaseranschlüssen in Deutschland wollen Buglas und VATM nun weiter vorantreiben. Dazu setzen die Verbände auf Kooperationen.

(Foto: Konstantin Hermann - Fotolia)

Buglas und Vatm wollen den Ausbau von echten Glasfaseranschlüssen in Deutschland forcieren. Nach Ansicht der TK-Verbände können dazu Kooperationen zwischen großen Unternehmen und kleineren regionalen Anbietern ein wesentlicher Motor sein.

»Die Zukunft von Kooperationen liegt in standardisierten Angeboten, Verträgen und technischen Schnittstellen, die Anbieter und Nachfrager in tragfähigen Partnerschaften zusammenbringen«, sind die Geschäftsführer Jürgen Grützner (Vatm) und Wolfgang Heer (Buglas) überzeugt. »Unsere Mitglieder 1&1 Versatel, vitroconnect und QSC liefern zukünftig hochleistungsfähige Plattformen, die ohne zusätzliche Vertragskonstruktionen und Kosten unmittelbar nutzbar sind«, so Grützner weiter. Dort würden auch alle technischen und vertraglichen Unterstützungsleistungen zur Bereitstellung von Open Access angeboten. »Auch kleinere regionale Anbieter können auf diese Weise künftig zu Partnern der großen Vermarkter werden und so die Auslastung und Profitabilität echter Glasfasernetze verbessern«, ist Heer überzeugt.

Seit über vier Jahren ist auch die Telekom Partner in dem von den TK-Verbänden unterstützten Arbeitskreis »Schnittstellen und Prozesse«, der mit S/PRI und WBCI die technischen Grundlagen bei der Zusammenschaltung von Glasfasernetzen gelegt hat. Nach ersten Kooperationen der Telekom auf Basis einer dieser Plattformen rechnen die beiden Verbände auch seitens der Telekom mit künftig deutlich steigender Nachfrage nach Vorleistungen von anderen Marktteilnehmern.

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