25-jähriges Jubiläum: Comline baut Unternehmensstruktur um

Dass IT-Distribution mit der Zeit gehen kann, zeigte VAD Comline auf seiner »Face 2 Face«-Messe im Robinsonclub Fleesensee. Das Unternehmen steckt mitten in einem Veränderungsprozess und stellt unter anderem auf Business Units um. Zudem feierte der Distributor sein 25-jähriges Jubiläum, bei dem über 300 Fachhändler und Aussteller teilnahmen.

(Foto: CRN)

Flexibel auf Marktveränderungen reagieren – ein Ziel, das sich Unternehmen im relativ schnelllebigen ITK-Channel immer wieder vornehmen. Auch der Spezialdistributor Comline steckt mitten in einem solchen Veränderungsprozess, krempelt seine gesamte Unternehmensstruktur um und richtet sie auf Business Units aus. Dass die Distribution damit auch heute noch eine Daseinsberechtigung hat, zeigte Comline bei seiner »Face 2 Face«-Messe im Robinson Club Fleesensee. Dort lud der VAD anlässlich seines 25-jährigen Bestehens auch zu einer großen Jubiläums-Fete ein. Über 300 Besucher folgten der Einladung, über 40 Aussteller wie beispielsweise Adobe, Apple, Booq, HP oder Microsoft präsentierten sich auf der Messe und informierten Reseller und Vertreter von Systemhäusern über ihre neuesten Produkte.

Comline-Geschäftsführer Harald Rapp erklärte in seiner Keynote, dass man stolz sein könne, auch wenn die Distribution gleich einem Dinosaurier seit Jahren totgesagt sei. Manch andere Unternehmen würden immer neue Namen für die Distribution erfinden und ihr eigenes Geschäft schlechtreden. Das sei aber nicht nötig. »Wir machen Innovationen erlebbar, dazu müssen wir ständig neue Herausforderungen meistern und neue Wege gehen. Denn auch die Dynamik, die Herausforderung und Komplexität des Marktes wachsen stetig«, betont Rapp. Der Weg sei klar: Hersteller und Reseller haben bisweilen unterschiedliche Anforderungen. Die Distribution ist der Adapter und Übersetzer, der beide Systeme kompatibel macht. »Ohne Vermittler funktioniert das Geschäftsmodell nicht«, so Rapp.

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