Mehr Power fürs Heimnetz: Fritzbox mit Supervectoring

Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2017 zeigt AVM neue Fritzbox-Modelle. Dabei unterstützen zwei DSL-Router Supervectoring und Bonding sowie den auf Vectoring aufsetzenden Standard G.fast.

AVM will die Heimvernetzung optimieren.
(Foto: AVM)

Die Fritzbox 7581 für VDSL Bonding und Supervectoring 35b wird für den deutschen Markt vorgestellt. Sie ist nach Angaben von AVM derzeit schon in den Niederlanden an VDSL-Bonding-Anschlüssen im Einsatz. Durch Bonding steigt die nutzbare Datenrate der DSL-Leitungen auf bis zu 240 MBit/s. Das Modell 7282 unterstützt auch den Standard G.fast. Diese DSL-Technologie ermöglicht durch das Erweitern der Bandbreite höhere Übertragungsraten von bis zu 1 GBit/s auf kurzen Strecken.

Die Fritzbox 7582 ist technisch auf die Nutzung von Supervectoring 35b und G.fast ausgelegt und soll dem Hersteller zufolge auch eine Abwärtskompatibilität zu bestehenden ADSL- oder VDSL-Anschlüssen bieten. Für Kabelanschlüsse soll die Fritzbox 6590 Cable mit einer 32x8-Kanalbündelung bald in Deutschland verfügbar sein. Die drei neuem Fritzbox-Modelle beinhalten eine DECT-Basisstation und fungieren als WLAN-Router.

Repeater zum Aufbau eines WLAN-Netzes im Haus

Wenn ein WLAN in größeren Wohnungen oder über mehrere Etagen errichtet werden soll, ist die modulare Nutzung mehrerer Komponenten erforderlich. AVM komplettiert dazu seine Produktpalette mit verschiedenen Repeatern und Powerline-Adaptern. Der Hersteller verspricht dabei eine simple Einrichtung des Netzwerkes. Zusätzlich seien drahtlosen Verbindungen für TV und Videostreaming optimiert. Mit der ebenfalls vorgestellten neuen Version des AVM-Gerätebetriebssystem Fritz-OS 6.80 ist Band Steering möglich, was eine gezielte Priorisierung von Streamingdaten im WLAN ermöglicht. So sollen für AV-Anwendungen immer optimale Bandbreiten verfügbar sein.

Rund weitere 80 Neuerungen und Verbesserungen verspricht AVM darüber hinaus in der neuen Softwareversion. So gibt es beispielsweise im Bereich Smart Home neue Funktionen und Anzeigen für die intelligenten Steckdosen. Zusätzlich hat der Hersteller nach eigenen Angaben die Sicherheit der Software erhöht und sie so robuster gegen unbefugte Zugriffe gemacht.

Die neuen Fritzbox-Modelle werden sukzessive, je nach Verfügbarkeit der unterstützten Technologien laut AVM in Deutschland verfügbar sein. Fritz-OS 6.80 kann ab sofort online geladen werden.