Einbußen für Samsung und Apple: 355 Millionen verkaufte Smartphones

Der weltweite Smartphone-Markt wächst und kann gegenüber dem Vorjahr zulegen. Sowohl Samsung als auch Apple müssen jedoch Einbußen hinnehmen und chinesische Anbieter legen kräftig zu.

Der weltweite Smartphone-Markt legt der Studie zufolge zu, Apple allerdings nicht.
(Foto: Apple)

Der weltweite Smartphone Markt ist weiterhin auf Wachstumskurs. Mit 355 Millionen verkauften Geräten wurde laut einer aktuellen Studie vom Marktforschungsinstitut Canalys der Wert vom letzten Jahr um fast sechs Prozent übertroffen. Samsung ist nach dieser Studie weiterhin Marktführer, aber das Debakel um das Galaxy Note 7 zeigt langsam Auswirkungen auf das Spitzenfeld. Samsung verkaufte ohne die Note 7 Geräte 76 Millionen Stück, was ein Rückgang um neun Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum bedeutet. Aber auch Apple hat nachgeben müssen. Mit knapp 45 Millionen iPhones fiel der Verkauf fünf Prozent niedriger aus.

Zuwächse konnten vor allem chinesische Anbieter wie Huawei, Oppo and Vivo verzeichnen. Zusammen haben sie eine Steigerung von rund 60 Prozent erwirtschaften können und sind damit in die Spitzengruppe der Top 5 aufgestiegen.

Eine Beeinträchtigung für Samsung durch die Probleme ums Note 7 sehen die Marktforscher von Canalys hingegen nicht. »Das Note ist eher eine Nischenprodukt in Samsungs Portfolio und aufgrund des Mangels an einer starken Konkurrenz lässt sich die Bedeutung eines Stift-basierten Produkts im Wettbewerb nur schwer einschätzen. Die eigentliche Gefahr für Samsung besteht darin, dass der Rückruf des Note 7 auch den Verkauf anderer Produkte beeinträchtigt«, erklärt Tim Coulling, Canalys Senior Analyst.

Für diesen Fall sieht der Marktforscher schon andere Anbieter, allen voran Apple und Huawei, davon profitieren. Aber er dämpft auch gleichzeitig die Hoffnung auf starke Zuwächse, da seiner Einschätzung nach das iPhone 7 die Marktbedürfnisse nicht optimal befriedige und Huawei derzeit generell unterhalb der gesteckten Zielmarke verkaufe.