Angebot von Elliott Management: Riverbed schlägt Drei-Milliarden-Offerte aus

Riverbed hat eine Übernahme durch den Finanzinvestor Elliott Management abgelehnt. Das Angebot des Hedge Funds über gut drei Milliarden Dollar sei nicht im Interesse der Aktionäre.

Jerry M. Kennelly, CEO von Riverbed, Foto: Riverbed

Riverbed hat das Übernahmeangebot des Hedge Funds Elliott Management abgelehnt. Der Finanzinvestor, der bereits seit November 2013 einen Anteil von gut zehn Prozent an Riverbed hält und damit der größte Aktionär des Performance-Spezialisten ist, hatte Anfang Januar 19 Dollar je Riverbed-Aktie versprochen. Das hätte einer Gesamtsumme von 3,1 Milliarden Dollar entsprochen.

Das Riverbed-Management lehnte die Offerte nun mit der Begründung ab, der Vorschlag würde die Firma unterbewerten und liege nicht im Interesse der Aktionäre. Riverbed-CEO Jerry M. Kennelly verwies zudem auf die jüngst wieder positiver ausgefallenen Geschäftszahlen und die optimistischeren Erwartungen.

Für das vierte Quartal 2013 erwartet Riverbed nun einen Umsatz von 284 bis 285 Millionen US-Dollar, statt wie bisher angenommen zwischen 270 und 276 Millionen. Der Nettogewinn soll zwischen 0,30 und 0,31 Dollar je Aktie liegen, nachdem Riverbed bislang einen Nettogewinn von 26 bis 27 US-Cent je Aktie prognostiziert hatte.

Für das laufende erste Quartal 2014 erwartet Riverbed einen Umsatz von 262 bis 268 Millionen Dollar und einen Nettogewinn von 21 bis 23 US-Cent je Aktie.