Verwendet Inline-Deduplizierung:
Nexenta dedupliziert Solaris-ZFS
Mit der Version 3.0 von »NexentaStor« dedupliziert die Storage-Software von Nexenta auch das Dateisystem ZFS von Solaris. Die Software ist auch die Basis für das »Virtual Machine Datacenter 3.0«, das nun auch mit Hyper-V von Microsoft zusammenarbeitet.
Um die wachsende Datenflut in den Griff zu bekommen, ist Deduplizierung der Daten ein gutes Instrument. Diese liegen dann nur einmal auf dem Storage-System. Arbeitet das entsprechende System inline, dann erfasst es die Daten beim ersten Mal im Gegensatz zu einem Offline- oder Post-Prozess-Verarbeitung. Eine besondere Rolle spielt Deduplizierung bei der Virtualisierung. Denn verschiedene virtuelle Maschinen unterscheiden sich meist nur in wenigen Bereichen. Da Deduplizierung auf der Speicherebene arbeitet ist, ist das Ganze transparent für den Hypervisor. Nexenta [1] hat nun Deduplizierung für das ZFS-Dateisystem von Solaris in ihre NAS-/SAN-Software »NexentaStor [2]« integriert.
Die Storage-Software »NexentaStor« verwendet das Dateisystem ZFS.
Nexentastor beherrscht Replizierung in beide Richtungen. Dabei kommen Komprimierung und Deduplizierung zum Einsatz. Außerdem wird mehr Hardware unterstützt. Dies schließt weitere Controller für 10-Gigabit-Ethernet und SAS-2 ein.
Das »Virtual Machine Datacenter 3.0 [3]« (VMDC) unterstützt nun Microsofts Hyper-V. VMDC basiert auf Nexentastor 3.0. Über VMDC stellen Administratoren Speicher für eine virtuelle Landschaft bereit. Sie haben ein Interface, um Regeln auf der Ebene der virtuellen Maschinen (VMs) zu erstellen. Dazu gehören etwa Backup oder Replizierung. Außerdem arbeitet VMDC mit Vmware und Citrix-Xen zusammen.
Für Evan Powell, CEO von Nexenta, macht das ZFS es leichter, auf größere Speichersysteme zu wechseln. Auch für den Einsatz von Storage-Systemen von verschiedenen Herstellern sei es gut, da es ein offenes Dateisystem handle. »Alle Enterprise-Speichersysteme legen ihre Daten aktuell in einem propriertären Format ab.« Auf diese Daten könnten die Nutzer nur zugreifen, wenn sie die Technologie des Herstellers verwendeten. Ein zeitraubender Konvertierungsprozess ist die Folge, wenn ein Unternehmen zu einem anderen Hersteller wechseln will.
ZFS hat auch den Vorteil, dass es Dateien speichern kann, die größer sind als die aktuelle Festplatte. Die maximale Größe des Dateisystems liege bei einem proprietären System bei 16 Terabyte. Bei Nexenta seien es 16 Exabyte.
Nexentastor soll im März kommen. Der Preis beginnt bei 1100 Dollar für 4 Terabyte.
[1] http://www.nexenta.com/
[2] http://www.nexenta.com/corp/nexentastor-overview
[3] http://www.nexenta.com/corp/applications/vmdc
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