Online-Backup-Dienste für Privatanwender und Kleinstfirmen:
Symantec will mit ins Online-Backup-Geschäft einsteigen
Selbstständige und Privatleute sind die Zielgruppe, die Symantec mit einem neuen Online-Backup-Dienst ansprechen möchte. Allerdings wagt sich der Anbieter damit auf ein Terrain vor, das bereits von anderen Anbietern besetzt ist.
Online-Backup-Dienste haben einen gewissen Charme: Daten, die auf Rechnern oder mobilen Geräten lagern, lassen sich ihrer Hilfe relativ einfach sichern. Das Herumjonglieren mit DVDs oder mobilen Festplatten entfällt.
Mit Symantec Protection Network bietet der Symantec einen Online-Backup-Dienst für kleine und mittelständische Firmen an. Jetzt will das Unternehmen einen vergleichbaren Service für Privatanwender und Kleinstunternehmen aufsetzen.
Zudem lagern die Informationen in einem Rechenzentrum außerhalb der eigenen vier Wände und können daher weder durch Feuer noch durch Diebstahl oder einen Wasserschaden zerstört werden. Letztgenannter Punkt ist jedoch auch ein Manko. Denn nicht jedermann möchte, dass seine »sensiblen« Daten sich auf fremden Servern oder Storage-Systemen befinden.
Neben EMC (»Mozy«), Apple (»Mobile Me«), Google (»Gdrive«) und anderen Anbietern will nun auch Symantec [1]in den Online-Storage-Markt einsteigen, mit einem Dienst, der auf Privatanwender und Kleinfirmen abzielt.
Der Dienst soll ab März zur Verfügung stehen und wird direkt mit Mozy, Mobile Me und Googles »Gdrive«-Service konkurrieren, der in Kürze an den Start gehen soll. Die Technik stammt von Swapdrive, einem Online-Storage-Service-Provider, den Symantec Mitte 2008 übernommen hat.
Symantec Protection Network für kleine und mittelgroße Firmen
Für Unternehmenskunden bietet Symantec mit dem Protection Network [2] einen vergleichbaren Dienst. Ihn stellt das Unternehmen seit Ende 2008 im Rahmen eines Software-as-a-Service-Angebots (SaaS) bereit.
Protection Network steht, zumindest derzeit, nur für Windows-Systeme zur Verfügung. Auf Client-Seite werden Rechner mit den 32-Bit-Versionen von Windows 2000, XP und Vista unterstützt. Hinzu kommt Windows Server 2003.
Sowohl beim Transport als auch am Speicherort werden die Daten mithilfe von AES (256 Bit) verschlüsselt. Selbst Symantec kann nach eigenen Angaben die Dateien nicht entschlüsseln.
Das Sichern und Wiederherstellen von Informationsbeständen steuert der Administrator mithilfe eines Web-Browser, und das von jedem Ort aus. Der Preis richtet sich danach, welche Datenmengen ein Anwender sichern möchte und wie lange die Backups auf den Systemen von Symantec gespeichert werden sollen.
[1] branchenguide/firma/?firma=20
[2] http://www.symantec.com/business/theme.jsp?themeid=spn
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Das sind die Top-Notebooks
Auf der Suche nach neuen Notebooks sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Unsere Kollegen von der PC Go haben daher die besten Geräte für Sie getestet.
NEC prämiert die schönste Installation
Einen Fotowettbewerb der etwas anderen Art startet NEC Display Solutions für seine Partner. Unter dem Motto »Application Picture Competition« können NEC-Partner Bilder einsenden, die NEC-Produkte im Einsatz zeigen. Für die kreativsten Fotografen winkt als Preis ein iPhone.
SAP will den Cloud-Anbieter Ariba übernehmen
Der Softwareanbieter SAP steht vor einem weiteren großen Zukauf im SaaS-Segment: Für 4,3 Milliarden Dollar wollen sich die Walldorfer den kalifornischen Beschaffungsspezialisten Ariba einverleiben und das Cloud-Geschäft auf diese Weise ausbauen.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
So sexy sind Deutschlands Bäuerinnen
Vor kurzem war es wieder soweit: Die Macher des Deutschen Bauernkalenders suchten nach den schönsten Botschafterinnen für die Landwirtschaft. Die ansprechendsten Bewerberinnen kamen zum Casting nach München und Hamburg. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Vorauswahlen in unserer Bilderstrecke ...
Massenentlassungen bei HP geplant
Der Rückgang der PC-Nachfrage und die Zusammenlegung von PC-und Druckersparte haben einschneidende Konsequenzen für die Mitarbeiter von HP. Es sollen laut Medienberichten 30.000 Mitarbeiter entlassen werden.