Speichersysteme:
Speichern wie die Großen, zahlen wie die Kleinen
Nexsan bringt mit Databeast eine Storage-Lösung auf den Markt, die insbesondere für kleinere und mittelständische Unternehmen (KMUs) attraktiv sein soll. Der Preis: zwischen 1230 und 1670 Euro pro Terabyte.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
Auch die »Kleinen« stehen vor demselben Problem wie Großunternehmen: Wohin mit den Datenbergen, die sich in immer kürzerer Zeit auftürmen? Abhilfe verspricht die amerikanische Firma Nexsan [1]. Ihr Storage-System »Databeast [2]« bietet Funktionen, die sonst nur bei Geräten der Enterprise-Klasse zu finden sind, und dazu zu einem akzeptablen Preis.
Der bewegt sich bei dem System je nach Ausstattung mit SAS- oder SATA-Platten zwischen 1230 und 1670 Euro pro Terabyte Kapazität. Auch das kann sich ganz schön summieren, etwa dann, wenn der Anwender ein System mit 42 Höheneinheiten (HE) voll bestückt. In diesem Fall beträgt der Speicherplatz 336 TByte.
Mithilfe von Erweiterungs-Chassis lässt sich Databeast bis auf 4 Petabyte erweitern. Für weniger anspruchsvolle Einsatzgebiete bietet Nexsan ein Gehäuse mit 25 HE an.
Neben Fibre-Channel-Interfaces mit 4 GBit/s für FC-Server sind Gigabit-Ethernet-Schnittstellen für den Anschluss von Network-Attached-Storage-Geräten (NAS) vorhanden. Alle lassen laut Nexsan so konfigurieren, dass redundante Datenpfade vorhanden sind, Stichwort Ausfallsicherheit. Die Daten werden block- oder File-basiert übertragen.
Zielgruppe: Finanzsektor, Gesundheitswesen und Forschung
Das System ist für bis zu 100.000 I/O-Operationen pro Sekunde ausgelegt. Damit kommt Databeast unter anderem für Firmen und Behörden aus dem Finanzsektor, der Forschung und dem Gesundheitswesen in Frage, also dort, wo viele Files in kurzer Zeit hin und her bewegt werden.
Der Hersteller liefert ein Paket an Management-Tools mit, die Verfahren wie Thin-Provisioning, Storage Pooling, Tiering und Virtualisierung unterstützen. Weitere Funktionen sind Datenspiegelung, das Erstellen von Snapshots oder das Durchführen von Replizierungsvorgängen.
Mit »Auto Maid« Strom sparen
Eine Besonderheit von Databeast ist »Auto Maid« (Automatic Massive Array of Idle Disks). Diese Feature setzt die Umdrehungsgeschwindigkeit von Festplatten herunter, auf die eine bestimmte Zeit lang nicht zugegriffen wurde. Das spart Strom und verringert die Abwärme der Speichersysteme. Wann Databeast in den »Halbschlaf« verfallen soll, kann der Administrator flexibel einstellen.
Nexsan bietet zwei Versionen des Storage-Systems an:eine im Format 42 Höheneinheiten und eine mit 25 HE.
Nach Angaben von Nexsan beträgt die Stromeinsparung etwa 15 bis 20 Prozent, wenn die Schreib-/Leseköpfe der Festplatte entkoppelt werden. An die 35 bis 45 Prozent werden erreicht, wenn zusätzlich die Harddisk nur noch mit 4000 rpm dreht.
Erwartungsgemäß am höchsten ist der Spareffekt mit 60 bis 70 Prozent im Schlafmodus. Der Nachteil dabei: Es dauert etwa 30 bis 45 Sekunden, bis das Laufwerk wieder hochgefahren ist. Damit kommt diese Technik nur für Platten und Daten in Betracht, auf die weniger häufig zugegriffen wird und die nicht in Echtzeit zur Verfügung stehen müssen.
[1] http://www.nexsan.com/
[2] http://www.nexsan.com/databeast.php
- 1. Seite: Speichern wie die Großen, zahlen wie die Kleinen
- 2. Seite: Speichern wie die Großen, zahlen wie die Kleinen (Fortsetzung)
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Das sind die Top-Notebooks
Auf der Suche nach neuen Notebooks sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Unsere Kollegen von der PC Go haben daher die besten Geräte für Sie getestet.
NEC prämiert die schönste Installation
Einen Fotowettbewerb der etwas anderen Art startet NEC Display Solutions für seine Partner. Unter dem Motto »Application Picture Competition« können NEC-Partner Bilder einsenden, die NEC-Produkte im Einsatz zeigen. Für die kreativsten Fotografen winkt als Preis ein iPhone.
SAP will den Cloud-Anbieter Ariba übernehmen
Der Softwareanbieter SAP steht vor einem weiteren großen Zukauf im SaaS-Segment: Für 4,3 Milliarden Dollar wollen sich die Walldorfer den kalifornischen Beschaffungsspezialisten Ariba einverleiben und das Cloud-Geschäft auf diese Weise ausbauen.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
So sexy sind Deutschlands Bäuerinnen
Vor kurzem war es wieder soweit: Die Macher des Deutschen Bauernkalenders suchten nach den schönsten Botschafterinnen für die Landwirtschaft. Die ansprechendsten Bewerberinnen kamen zum Casting nach München und Hamburg. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Vorauswahlen in unserer Bilderstrecke ...
Massenentlassungen bei HP geplant
Der Rückgang der PC-Nachfrage und die Zusammenlegung von PC-und Druckersparte haben einschneidende Konsequenzen für die Mitarbeiter von HP. Es sollen laut Medienberichten 30.000 Mitarbeiter entlassen werden.