Speichersystem für Mittelständler:
Mit Storageworks MSA 2000sa Daten zentral speichern
Mit dem Storage-Zoo in kleinen und mittelständischen Firmen soll das »Storageworks MSA 2000sa« von Hewlett-Packard Schluss machen. Das Speichersystem hat eine Kapazität zwischen 3,6 und 12 TByte.
Vor allem in kleineren Unternehmen sind noch viele separate Speicher-Systeme zu finden, die direkt an Server angeschlossen sind. Für die IT-Abteilung heißt das, zig Geräte statt eines zentralen Storage-Systems überwachen und warten.
Hewlett-Packard [1] will nun solche Anwender zum Einstieg in ein zentrales Datenmanagement animieren. Zu diesem Zweck hat der Hersteller seine »Storageworks-MSA«-Reihe erweitert. Das MSA 2000sa [2] im Format 2 HE (Höheneinheiten) löst die Geräte der Reihe MSA 500 ab. Das Kürzel MSA steht übrigens für »Modular Storage Array«.
Das Storageworks MSA 2000sa bietet in der Grundkonfiguration Platz für zwölf Festplatten. Das System lässt sich jedoch um drei weitere Festplattengehäuse mit erweitern.
Und Modularität hat das MSA 2000sa in der Tat zu bieten. Das Basismodell lässt sich mit zwölf Serial-Attached-SCSI-Platten (SAS) oder Serial-ATA-Harddisks im Format 3,5 Zoll bestücken. Beide Festplattentypen können auch gleichzeitig verwendet werden.
In der Summe ergibt das eine Kapazität von bis zu 12 TByte mit SATA-Platten und von 3,6 TByte mit SAS-Modellen. Wächst der Speicherbedarf, kann der Anwender drei weitere Laufwerksgehäuse für jeweils zwölf Platten hinzufügen. Dann steigt die Kapazität auf 14,4 TByte mit SAS- und auf 48 TByte mit SATA-Disks.
Snapshot-Software als Extra
An den Controller des Storageworks MSA 2000sa lassen sich bis zu vier Hosts anschließen. Das System unterstützt zudem 256 LUNs (Logical Unit Numbers) mit einer Größe von bis zu 16 TByte.
Gegen Aufpreis gibt es die passende Snapshot-Software von HP. Damit lassen sich Snapshots erstellen oder Datenbestände klonen. Die Steuerung übernimmt dabei der Controller, sodass die Hosts entlastet werden.
Die Basisausführung des MSA 2000sa kostet rund 3000 Euro. Das System unterstützt die gängigen Betriebssysteme, also Windows Server 2003 und 2008, Red Hat Linux 5, Suse Linux 10 und Vmware ESX 3.5.
[1] http://www.hp.com/de
[2] http://h18006.www1.hp.com/storage/disk_storage/msa_diskarrays/san_arrays/msa2000sa/index.html
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