Backup-Systeme:
HP eliminiert doppelte Datensätze in Backups
Bis um dem den Faktor 50 lässt sich laut Hewlett-Packard der benötigte Speicherplatz bei der Datensicherung verringern, wenn Deduplizierung eingesetzt wird. Das Unternehmen hat zwei seiner Backup-Systemlinien mit dieser Technik ausgestattet.
Identische Daten, die an mehreren Orten auf Rechnern oder Speichersystemen abgelegt wurden, fressen Platz. Deduplizierungsverfahren ermitteln solche »Doppler« und sichern nur eine Version des Datensatzes.
Damit lässt sich laut Hewlett-Packard [1] der Speicherbedarf in der Praxis um den Faktor 10 bis 20 verringern. Im Extremfall, also etwa dann, wenn immer wieder am selben Datensatz kleine Änderungen vorgenommen werden, wie das oft bei Vertragsdokumenten der Fall ist, wird bis zu Faktor 50 erreicht.
HP hat nun die Backup-Systeme der Reihe Storageworks D2D [2] und Storageworks Virtual Library System (VLS) [3] mit einer Deduplizierungsfunktion ausgestattet.
Die Backup-Systeme der Reihe Storageworks D2D
von Hewlett-Packard.
Das D2D spricht kleine und mittelständische Firmen an. Es kann mit bis zu 16 LTO-Bandlaufwerken oder -Libraries bestückt werden. Zwei neue Modelle stehen zur Auswahl: das D2D 4000 mit 4 bis 9 TByte Speicherplatz und einer Datenrate von 80 MByte/s sowie das D2D 2500 mit 3 TByte und 50 MByte/s.
Der Einstiegspreis für das D2D 2500 beträgt in den USA rund 6500 Dollar.
HP VLS für gehobene Ansprüche
Für größere Unternehmen ist das das Virtual Library System ausgelegt. Das System emuliert mehrere Bandbibliotheken und sichert die Daten auf Festplatten. Das VLS kommt vorzugsweise im Data-Center zum Einsatz.
Die Datendeduplizierung erfolgt beim VLS während des Backup-Vorgangs. Dubletten, die im Verlauf älterer Sicherungsläufe erstellt wurden, werden automatisch gelöscht.
Ebenso wie die einfacher gestrickten D2D-Systeme ist das VLS mit einem grafischen Benutzermenü ausgestattet. Es ermöglicht es dem Systemverwalter, Backup-Vorgänge zu konfigurieren, zu überwachen und einen Lastausgleich zwischen mehreren Systemen durchzuführen.
Die Deduplizierungsfunktion wird für die VLS-Modelle VLS6600 und VLS9000 ab Juli zur Verfügung stehen, für das VLS6200 und 12000 ab September. Die 6000er Geräte haben eine Kapazität von 105,6 TByte, die der Reihe 9000 von 600 TByte.
Das Flaggschiff VLS12000 kommt auf 1080 TByte. Alle Systeme mit zwei oder vier Fibre-Channel-Schnittstellen mit 4 GBit/s ausgestattet. Den Preis nennt HP auf Anfrage.
[1] http://wwww.hp.com/de
[2] http://h18006.www1.hp.com/storage/disk_storage/disk_to_disk/d2d/index.html
[3] http://h18006.www1.hp.com/storage/disk_storage/disk_to_disk/vls/index.html?jumpid=ex_r2548_go/vls
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
