Integriertes Server-/Storage-System:
SAN und Server in einem Gehäuse

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

05.02.2008

Intels modulares Blade-Server-System mit integriertem Storage-System stößt bei deutschen Systemhäusern auf rege Resonanz. Auch ICO und CPI haben entsprechende Geräte vorgestellt.

Über Intels Modular-Server mit Multi-Flex-Technik haben wir bereits berichtet, auch über die ersten Anbieter entsprechender Systeme (siehe Beitrag [1]). Der Modular Server ist für kleine und mittelständische Firmen gedacht. Technische Details finden Sie in der angesprochenen Meldung.

Flexibles Kerlchen: der Blade-/Storage-Servervon Intel, den ICO und CPI nach Maß fürAnwender zusammenstellen.

Auch ICO und CPI haben jetzt Blade-Server-Systeme auf Basis des Modular-Servers angekündigt. Zunächst ein Blick auf eine Beispielkonfiguration von ICO [2] mit dem Namen »Xanthos Clear Bay 1«.

Das System besteht aus dem Chassis, drei Compute-Blades mit jeweils zwei Xeon-E5405-Prozessoren von Intel und 4 x 1 GByte RAM. Hinzu kommen sieben SAS-Festplatten im Format 2,5 Zoll mit jeweils 73 GByte, außerdem ein Storage-Modul und vier redundante 1000-Watt-Netzteile.

Das Ganze bietet ICO für rund 9260 Euro an. Eine zweite Version kostet an die 25.300 Euro. Sie komplett redundant ausgelegt und mit sechs Blade-Servern ausgestattet.

CPI: Backup als Ergänzung

Mit rund 6900 Euro ist das Einstiegsmodell »Eagle Blade 6306« von CPI [3] etwas günstiger. Allerdings gibt CPI in der Pressemitteilung nicht an, welche Komponenten das Eagle Blade 6306 enthält. Wie der Name »Modular-Server« bereits sagt, lassen sich nach dem Baukastenprinzip völlig unterschiedliche Geräte zusammenstellen.

Als Ergänzung für das System will CPI in Kürze einen Backup-Loader vorstellen. Er kann im Rack montiert werden und lässt sich über die externe SAS-Erweiterungsschnittstelle (Serial-Attached SCSI) anschließen.

[1] intel-mit-modularem-server-fuer-kleine-und-mittelstaendische-firmen/
[2] http://www.ico.de/
[3] http://www.cpigmbh.de/

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