Neuer Geschäftsbereich gegründet:
EMC legt sein Datenschutz-Portfolio neu auf

von Ulrike Garlet (ulrike.garlet@crn.de)

11.04.2014

EMC verpasst seinen Produkten für Backup, Disaster Recovery und Verfügbarkeit einen Refresh. Das Portfolio bündelt der Hersteller in einer neuen Geschäftseinheit.

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Dank seines neuen Betriebssystems übernimmt EMC Data Domain mehr als nur Backup-Aufgaben, Foto: EMC

In der neuen Geschäftseinheit Data Protection & Availability Division (DPAD) bündelt EMC seine Produkte für Datenschutz und Verfügbarkeit. Dadurch möchte der Speicherriese mit integrierten Lösungen das gesamte Kontinuum an Datenschutzanforderungen abdecken – von der Archivierung bis zur Verfügbarkeit physischer, virtueller und Cloud-Umgebungen.

Den wichtigsten Produkten, die EMC in der neuen Division zusammenbringt, hat der Speicherriese nun einen Refresh verpasst. Ein besonderes Augenmerk hat EMC bei der Weiterentwicklung seiner Produkte darauf gelegt, die Data Protection-Produkte für eine Software-definierte Welt weiterzuentwickeln. »Rechenzentren funktionieren immer stärker software-definiert«, sagte Oliver Lotz, Sales Director Germany der Data Protection & Availablity Division, bei der Vorstellung der neuen Produkte.

Zu den Neuerungen gehört unter anderem die nächste Generation der »EMC Data Protection Suite«. Die Lösung, die EMC im Mai vergangenen Jahres zum ersten Mal auf den Markt gebracht hat, bringt die Softwareprodukte Avamar, NetWorker, Data Protection Advisor, Mozy und SourceOne in einem Paket zusammen. Die integrierten Produkte, die sowohl IT-interne als auch cloudbasierte Backup- und Archivierungsumgebungen unterstützen, sollen ein neues Nutzungsmodell für Datenschutzsoftware ermöglichen. Zentrale Neuheit des aktuellen Release ist ein verbesserter Schutz von Daten auf NAS-Systemen durch Snapshot-Management für EMC Isilon, EMC VNX sowie für NetApp-Systeme. Durch eine enge Anbindung der VMware vCloud Suite und des Microsoft System Center Virtual Machine Managers bietet die neue Generation nach Herstellerangaben eine umfassende Unterstützung von VMware- und Microsoft-Cloud-Infrastrukturen. Die vollständige Integration zwischen Avamar und Data Domain soll die Vorteile beider Plattformen verknüpfen. Für seinen Online-Backup-Dienst Mozy hat EMC die Security-Features verbessert. Unternehmen können zudem ab sofort auch Linux-Server über Mozy Public-Clouds in den EMC-Rechenzentren sichern.

Erweiterter Datenschutz

VPLEX gibt es ab sofort auch als Virtual Edition, Foto: EMC

Für seine Deduplizierungslösung »DataDomain« stellt EMC ein neues Betriebssystem vor. Mehrere neue Funktionen sollen es ermöglichen, Datenschutz nun auch als Service zu nutzen. So bietet DataDomain künftig etwa Mandantenfähigkeit für Cloud- Umgebungen, sodass große Unternehmen oder Service Provider einzelne Mandanten sicher voneinander abschotten können. Die Archivierungsfunktionen unterstützen nun eine Milliarde Dateien und erweitern somit die Zielgruppe von Data Domain auch auf mittelständische Unternehmen.

Dank neuer Softwareversionen bieten die Produktlinien »VPLEX« und »RecoverPoint« nun Hochverfügbarkeits-, Mobilitäts- und Wiederherstellungsoptionen für mehr Umgebungen und Konfigurationen an verschiedenen Standorten. Die neuen Versionen von VPLEX und RecoverPoint integrieren sich künftig miteinander und bilden dadurch die neue MetroPoint-Topologie. Diese Konfiguration von Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery soll den kontinuierlichen Betrieb von zwei Rechenzentrumsstandorten sichern, Remote-Replikation an einen dritten Standort ermöglichen und kontinuierlichen Datenschutz bieten.

Für VPLEX bringt EMC außerdem erstmals eine Virtual Edition auf den Markt. Die virtualisierte Lösung soll Hochverfügbarkeit und Datenmobilität mit einem 100-prozentigen Softwareeinsatz vereinen.

Die neuen Datenschutzprodukte und -funktionen werden ergänzt durch den Service »EMC Blueprint for Backup Architecture«. Mit der Dienstleistung liefert der Speicherriese Unternehmen grundlegende Informationen über ihre gegenwärtigen Datenschutzfähigkeiten: Sie erhalten Einblicke in Design und strategische Ausrichtung ihrer Umgebungen und Handlungsroutinen sowie Verbesserungsvorschläge.

Neue Geschäftseinheit gegründet

Oliver Lotz, Sales Director Germany de Data Protection & Availablity Division, Foto: EMC

In der neuen Geschäftseinheit Data Protection & Availability Division (DPAD) bündelt EMC seine Produkte für Datenschutz und Verfügbarkeit. Dadurch möchte der Speicherriese mit integrierten Lösungen das gesamte Kontinuum an Datenschutzanforderungen abdecken – von der Archivierung bis zur Verfügbarkeit physischer, virtueller und Cloud-Umgebungen.

Den wichtigsten Produkten, die EMC in der neuen Division zusammenbringt, hat der Speicherriese nun einen Refresh verpasst. Ein besonderes Augenmerk hat EMC bei der Weiterentwicklung seiner Produkte darauf gelegt, die Data Protection-Produkte für eine Software-definierte Welt weiterzuentwickeln. »Rechenzentren funktionieren immer stärker software-definiert«, sagte Oliver Lotz, Sales Director Germany der Data Protection & Availablity Division, bei der Vorstellung der neuen Produkte.

Zu den Neuerungen gehört unter anderem die nächste Generation der »EMC Data Protection Suite«. Die Lösung, die EMC im Mai vergangenen Jahres zum ersten Mal auf den Markt gebracht hat, bringt die Softwareprodukte Avamar, NetWorker, Data Protection Advisor, Mozy und SourceOne in einem Paket zusammen. Die integrierten Produkte, die sowohl IT-interne als auch cloudbasierte Backup- und Archivierungsumgebungen unterstützen, sollen ein neues Nutzungsmodell für Datenschutzsoftware ermöglichen. Zentrale Neuheit des aktuellen Release ist ein verbesserter Schutz von Daten auf NAS-Systemen durch Snapshot-Management für EMC Isilon, EMC VNX sowie für NetApp-Systeme. Durch eine enge Anbindung der VMware vCloud Suite und des Microsoft System Center Virtual Machine Managers bietet die neue Generation nach Herstellerangaben eine umfassende Unterstützung von VMware- und Microsoft-Cloud-Infrastrukturen. Die vollständige Integration zwischen Avamar und Data Domain soll die Vorteile beider Plattformen verknüpfen. Für seinen Online-Backup-Dienst Mozy hat EMC die Security-Features verbessert. Unternehmen können zudem ab sofort auch Linux-Server über Mozy Public-Clouds in den EMC-Rechenzentren sichern.

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