Neue Partner-Kompetenz und Private-Cloud-Variante:
VMware baut Cloud Foundry aus
Der Softwarehersteller VMware führt eine zusätzliche Kompetenz für den Bereich Platform as a Service ein. Außerdem wird es die PaaS-Plattform Cloud Foundry auch in einer On-Premise-Version geben.
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Die VMworld EMEA fand diesmal in Barcelona statt. (Foto: CRN)
Im Mittelpunkt stehen bei VMware zwar die Sphäre der Betriebssysteme und die darauf bezogene Virtualisierung für den Aufbau von Cloud-Infrastrukturen. Doch auch beim Thema Middleware und Platform as a Service (PaaS) arbeitet der Hersteller weiter. Die Basis dafür bildet das Open-Source-Projekt Cloud Foundry, das mehrere Programmiersprachen unterstützt und Anwendungscode für unterschiedliche Kunden beherbergen kann (multi-tenancy). Neben Java sind Ruby, PHP, Python und .Net für kundenindividuelle Anwendungen einbezogen. Die Plattform läuft nicht nur auf dem Stack von VMware, sondern auch mit dem Open Stack sowie mit Technologien von Amazon, HP, Eucalyptus und Microsoft (Azure). Die von Java-Applikationsservern her bekannten Funktionen werden durch Vorkehrungen für Monitoring und Skalierung ergänzt. Außerdem gibt es spezielle Dienste für Zugriffe auf Datenhaltungssysteme.
Nächstes Jahr wird es auch eine Foundry-Variante für private Clouds geben, für die VMware Support bieten wird. Dies sagte Gerald Chen, Vice President Cloud and Application Services bei VMware, auf der VMworld EMEA gegenüber CRN. Noch in diesem Jahr wird es für Partner eine neue Kompetenz mit entsprechender Zertifizierungsmöglichkeit geben: die Cloud Application Platform Competency.
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