Workflows für Wissensarbeiter:
Comindware startet in Deutschland
Der Hersteller Comindware aus dem Silicon Valley will seine Workflow-Software für Wissensarbeiter nun auch in Deutschland platzieren und sucht dafür Partner.
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Helmut Heptner, Comindware (Bild: Comindware)
Der amerikanische Softwarehersteller Comindware hat im oberbayerischen Rosenheim eine Niederlassung eröffnet. Geschäftsführer ist hierzulande Helmut Heptner, zuvor COO des Backup-Spezialisten Acronis. Um den Aufbau eines indirekten Vertriebskanals soll sich Stefan Leiseder kümmern. Gesucht werden Dienstleister, nicht reine Wiederverkäufer, da die Software der Erläuterung und Konfigurierung bedarf. Potenzielle Kunden sind Mittelständler mit 50 bis 2.000 Angestellten, der Hersteller vermittelt Partnern Leads. Reseller bekommen 25 Prozent von der Lizenzgebühr, die pro Seat 300 Euro beträgt.
Gegründet hat das Unternehmen vor zwei Jahren im Silicon Valley Max Tsypliaev, ehedem CEO der Unternehmen Acronis sowie Parallels. Comindware bietet leichtgewichtige Werkzeuge für das Workflow-Management an, die für beliebige Branchen und Abteilungen gedacht sind und die Zusammenarbeit von Wissensarbeitern von der Ideenfindung bis zur Umsetzung unterstützen sollen. Die geschäftlichen Abläufe sollen optimiert und die Kosten gesenkt werden. Das Softwareangebot befindet sich noch im Aufbau, gegenwärtig gibt es zwei Module namens Tracker und Task Management. Neben der On-Premise-Version ist eine SaaS-Variante über die Amazon-Cloud geplant.
Das Thema Collaboration fokussieren bereits verbreitete Plattformen von Microsoft (Sharepoint) und IBM (Lotus) sowie diverse Anbieter von sozialen Netzwerken für Unternehmen. Es bleibt abzuwarten, wie sich Comindware in diesem Umfeld positionieren wird.
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