Nach fünf Jahren Rechtsstreit:
SAP und Oracle einigen sich
SAP hofft, durch die nun erzielte Einigung mit Oracle den seit fünf Jahren andauerenden Rechtsstreit über Urheberrechtsverletzungen endlich vom Tisch und aus den Schlagzeilen gebracht zu haben. Doch der Kontrahent hält sich ein Hintertürchen offen.
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SAP bezahlt an den Wettbewerber Oracle 306 Millionen Dollar als Entschädigung für Urheberrechtsverletzungen, die die zugekaufte und inzwischen dichtgemachte US-Dienstleistungstochter Tomorrow Now begangen hatte. Außerdem übernimmt SAP die Anwaltskosten von Oracle. Ein Richter muss der Einigung allerdings noch zustimmen. Und Oracle behält sich weitere juristische Schritte vor: Eine Gelegenheit, weiter am Image des Konkurrenten zu kratzen und Unternehmen abzuschrecken, die preisgünstigen Support für Oracle-Software anbieten wollen. Seit fünf Jahren beschäftigen sich kalifornische Gerichte mit dem Fall. Das erste Urteil hatte dem Kläger 1,3 Milliarden Dollar zugesprochen, in der Berufung war die Summe auf 272 Millionen Dollar reduziert worden. SAP stellt die zur Last gelegten Unrechtmäßigkeiten nicht in Frage und hofft, dass der Fall nach fünf Jahren endlich ausgestanden ist.
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