Computerkriminalität:
Keine Gnade für Kim Schmitz
Ein neuseeländisches Gericht hat über die Haftentlassungsanträge der dort inhaftierten Megaupload-Betreiber entschieden. Nun dürfen zwei der Männer das Gefängnis wieder verlassen, der Hauptverdächtige Kim Schmitz muss jedoch in seiner Zelle bleiben.
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Nachdem der zuständige neuseeländische Richter David McNaughton heute ihren Anträgen auf Haftentlassung zugestimmt hat, dürfen zwei der Mitbetreiber der illegalen Download-Plattform Megaupload das Untersuchungsgefängnis jetzt wieder verlassen. Es handelt sich dabei um einen Deutschen und einen Niederländer, die jetzt wieder in ihre Heimatländer zurückkehren dürfen. Sie waren gemeinsam mit einigen anderen Megaupload-Mitarbeitern in der vergangenen Woche verhaftet worden, nachdem zuvor US-Behörden das Portal geschlossen hatten.
Kein Verständnis zeigte McNaughton hingegen für den Antrag des Hauptverantwortlichen und Gründers der Plattform, Kim Schmitz, der sich inzwischen Kim Dotcom nennt. Bei ihm sei eine außerordentliche hohe Fluchtgefahr gegeben und eine Haftentlassung daher nicht möglich. Somit muss Schmitz nun weiter in einem neuseeländischen Gefängnis bleiben und auf die Entscheidung der Behörden warten, ob und wann sie dem Auslieferungsantrag der USA für Schmitz entsprechen.
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