Internet-Browser:
Google Chrome für Mac- und Linux-Nutzer
Google streicht gerne heraus, wie stark sein Web-browser Google Chrome und andere Softwareprodukte auf dem Open Source-Gedanken basieren. Somit war es fast überfällig, dass der Konzern den Browser nun auch für Linux veröffentlicht hat. Ebenfalls in den Genuss von Chrome kommen ab sofort Mac-Nutzer.
Ab sofort ist Google [1] Chrome auch für Macintosh-Rechner und Linux verfügbar. Für Windows-Nutzer hatte Google seinen Internet-Browser bereits im September 2008 bereitgestellt. Mittlerweile verwenden weltweit über 40 Millionen Menschen die Windows-Version des Browsers.
Noch Luft nach oben: Laut Net Applications lag der Marktanteil von Chrome im November bei gerade einmal rund 4 Prozent.
Allerdings sind das im Vergleich zu Konkurrenten wie Internet Explorer und Firefox immer noch ziemlich wenige. Nach Daten der Webanalyse-Firma Net Applications hatte Chrome im November einen weltweiten Marktanteil von 3,93 Prozent. Den ersten Platz belegten die diversen Versionen von Microsofts Internet Explorer (63,62 Prozent) vor Mozilla Firefox (24,72 Prozent). Auch Apples Safari lag mit 4,36 Prozent Marktanteil noch vor Chrome.
Mit Google Chrome hat sich der Internetkonzern erklärtermaßen das Ziel gesetzt, einen Browser von Grund auf neu zu entwickeln, um so eine nutzerfreundliche Verbindung aus Geschwindigkeit, Bedienkomfort und Sicherheit zu erzielen.
»Die heutige Produkteinführung für Linux und Mac ist ein großer Schritt: Wir wollen Chrome für noch mehr Menschen zugänglich machen und die Nutzung des Internets für sie verbessern«, erklärt Anders Sandholm, Produktmanager für Google Chrome. »Chrome hat sich seit der Einführung gut entwickelt. Wir konnten die Geschwindigkeit und die Stabilität weiter verbessern und verzeichnen ständig Fortschritte.«
Erhältlich sind die Macintosh- und Linux-Version von Google Chrome ab sofort unter www.google.com/chrome [2].
[1] http://www.google.de/
[2] http://www.google.com/chrome
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