Cloud-Computing:
Cloud kann Supply-Chain-Management verbessern
Das Unternehmen JDA Software nennt Punkte, wie durch Cloud-Computing Vorteile für die Supply-Chain entstehen. Eine passende Lösung lässt sich wegen ihres Bereitstellungsmodells schnell implementieren, meint der Anbieter.
Laut einem jüngst erschienenen Bericht der ARC Advisory Group ist der Markt für Supply-Chain-Management in den letzten fünf Jahren um insgesamt sieben Prozent gewachsen. Innerhalb desselben Zeitraums hat im Vergleich dazu der SaaS-Markt um mehr als 20 Prozent jährlich zugelegt. Auf der Suche nach verlässlichen Prognosen und schnellen Implementierungen suchen Hersteller nach Lösungen, die ihnen die Vorteile der Supply-Chain-Planungsanwendungen verschaffen, ohne dabei in die Implementierung der Technologie vor Ort investieren zu müssen und eine schnellere Time-to-Value und niedrigere Gesamtkosten zu erzielen.
»Cloud-Computing erschließt Herstellern neue Möglichkeiten, eine schnelle Amortisation ihrer Investitionen in das Supply-Chain-Management zu erzielen und gleichzeitig hohe Kosten für die Vorhaltung von Hardware und Infrastruktur zu vermeiden«, meint Kelly Thomas, Senior Vice President, Manufacturing, JDA Software. Die Folge: Hersteller können damit von einer höheren Prognosegenauigkeit und einer zuverlässigeren Bedarfseinschätzung profitieren. Das führt in der gesamten Lieferkette zu besserer Liefertreue, höherem Cashflow und reduzierter Lagerhaltung.
Die Vorteile für die Supply-Chain durch Cloud Computing
JDA Software sieht im Cloud-Computing folgende Vorteile für die Supply-Chain:
Quantifizierbare Messgrößen:
Die Möglichkeit, Planungslösungen in wenigen Wochen und mit minimalem Personalaufwand einzurichten, eröffnet Herstellern im heutigen, dynamischen Wirtschaftsumfeld Möglichkeiten, die betrieblichen Abläufe zu optimieren, schnell auf neue Herausforderungen im Markt zu reagieren und Kosten zu senken. Unternehmen sind damit in der Lage, schnell verlässliche Prognosen und optimierte Produktionsmasterpläne zu erstellen, die auf einer globalen Sicht der Bedarfssituation des Kunden beruhen. Durch Überbrücken der Lücke zwischen Front- und Back-End-Planung können sie den Kundenbedarf effizienter erfüllen und ihre Rentabilität dank gezielter Investitionen in Warenbestände verbessern. Höherer Absatz, geringere Vertriebskosten, höherer Warendurchsatz und geringere Lagerhaltung sind nur einige der potenziellen Vorteile, die eine cloud-basierte Lösung bietet.
Höhere Supply-Chain-Leistung:
Cloud-basierte Supply-Chain-Lösungen bieten robuste Prognose- und Planungsfunktionen auf der Grundlage eines Supply-Chain-Modells, das Werke, Vertriebsnetze und Zulieferer umfasst. Ein intelligenter Workflow zur Optimierung der Lieferplanung mündet in einen globalen Masterplan, der sich durch umfassende Analyse und Transparenz auszeichnet und frühzeitig Ausnahmen sowie Einschränkungen in der Lieferkette kenntlich macht. Häufig in der Cloud genutzte Funktionen sind:
- Planung für Bestand, Werksabläufe, Vertrieb, Kapazität und Zulieferung
- Kopplungs- und Zuordnungsmöglichkeiten
- Mehrdimensionale Bedarfsgewichtung
- Forecast-Netting (Nettobedarfsermittlung), Aufteilung und Ablauf
- Prognose bezogen auf Umsatzerlöse, Stückzahlen, Marge und sonstige finanzielle und unternehmerische Messgrößen
- Prognosen und Workflows für neue Produkte
- Workflow für gemeinschaftliche Prognosen in der Zulieferkette (Demand Consensus)
- Ausnahmebasierte Warnmeldungen
- Was-wäre-Wenn-Analyse und Planvergleich
Vorteile lassen sich in acht bis zehn Wochen realisieren:
Eine cloud-basierte Lösung lässt sich wegen ihres Bereitstellungsmodells, der vorlagenbasierten Dashboards und Workflows und der robusten Reporting- und Analysefunktionen schnell implementieren. Im Unternehmen selbst braucht keine Hardware beschafft oder installiert zu werden. Stattdessen können Hersteller die bereits vorhandene Infrastruktur eines auf Managed-Services spezialisierten Unternehmens nutzen. Somit lassen sich Verbesserungen in der Supply-Chain innerhalb von acht bis zehn Wochen realisieren. Dies betrifft die Analyse, wie beispielsweise die Jahresplanung und Vorschau, den Forecast-Waterfall, vorhandene und prognostizierte Quartalsendbestände sowie Liefertreue, usw.
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