20 Milliarden Dollar mehr Umsatz:
IBM fordert seine Partner
In den kommenden fünf Jahren möchte IBM in vier Themenbereichen stark wachsen. Die Partner sollen mithelfen, konkrete Programme müssen aber erst noch ausgearbeitet werden.
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Rich Hume, General Manager Global Business Partners bei IBM: »Wir konzentrieren uns sehr darauf, die Möglichkeiten des Kanals zu nutzen.« Foto: IBM
Der IT-Riese IBM [1] hat vier Wachstumsinitiativen ausgerufen: Smarter Planet, Business Analytics, Cloud Computing sowie Schwellenlandmärkte. Zusammen sollen diese Bereiche 2015 stolze 20 Milliarden Dollar Umsatzzuwachs erwirtschaften. Die Schwellenländer sollen in den nächsten fünf Jahren 50 Prozent des Wachstums beisteuern, Business Analytics 20 Prozent. Das Smarter-Planet-Geschäft soll sich im Jahr 2015 auf 10 Milliarden Dollar belaufen, bei Cloud-Lösungen rechnet man bis dahin mit eher bescheidenen 3 Milliarden Dollar zusätzlich. Da organisches Wachstum nicht ausreichen dürfte, stehen für Akquisitionen in den nächsten fünf Jahren 20 Milliarden Dollar bereit.
Rich Hume, General Manager für Global Business Partners bei IBM, betonte, dass diese Strategie eine »unglaubliche Gelegenheit für den Channel« darstelle. »Wir konzentrieren uns sehr darauf, die Möglichkeiten des Kanals zu nutzen«, versicherte er. Der Stellenwert der Vertriebspartner solle im Zuge der vier Wachstumsinitiativen steigen oder mindestens so hoch bleiben wie bisher. Die Partner stehen allerdings vor der Herausforderung, sich für diese vier Initiativen fit machen zu müssen.
Partner brauchen Branchenkompetenz
Gemeinsam mit den Partnern will IBM hoch hinaus. (Bild: Rebel, Fotolia.com)
Hume wünscht, dass die Partner Branchen-Know-how aufbauen, weil die Anwender dies verlangten. Er schlüsselte aber nicht auf, wie viel die Partner in den nächsten Jahren in den propagierten vier Wachstumsbereichen partizipieren könnten. Konkrete Programme dafür gibt es von IBM bislang offenbar noch nicht.
Unter dem Label Smarter Planet werden Lösungen mit Hardware und Consulting vermarktet, in denen Software die zunehmende Verbreitung von Chips und Netzwerkverbindungen nutzt. Die Kampagne zu Business Analytics möchte fortgeschrittenen Verfahren und Produkten der Datenanalyse, die den Anwendern hohen finanziellen Nutzen versprechen, zu weiterer Verbreitung verhelfen. Cloud Computing steht für die derzeit allerorten gehypte Vorstellung, dass die Anwenderunternehmen IT-Leistungen von externen Anbietern über das Internet beziehen und nach Verbrauch abrechnen. In Schwellenländern schließlich wächst die Wirtschaft bekanntlich wesentlich stärker als in den etablierten Industriestaaten.
[1] http://www.ibm.com/de/de/
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