Microsoft Worldwide Partner Conference:
Microsoft-Wolke über Washington
Bei Microsofts weltweiter Partnerkonferenz in Washington dreht sich alles um das Thema Cloud Computing und welche Geschäftsmöglichkeiten sich dadurch für die Partner eröffnen. Microsofts CEO Steve Ballmer ließ in seiner Keynote keine Zweifel daran, dass auch die Mehrzahl der smarten Endgeräte für die Cloud künftig mit einem Microsoft-Betriebssystem ausgestattet sein soll.
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Für Microsoft-Chef Steve Ballmer sind die mobilen Geräte der Schlüssel zur Cloud.
Einige Wolken am Himmel wären den 9.300 Partnern, die zu Microsofts [1] Partner Konferenz nach Washington gereist sind, durchaus willkommen. Der Himmel über der US-Hauptstadt ist jedoch das einzige was größtenteils wolkenfrei ist. Dagegen dreht sich auf Microsofts diesjähriger Worldwide Partner Conference (WPC [2]) alles um die Cloud. Auch Steve Ballmers Keynote am Eröffnungstag hatte nur ein Thema: Welche Möglichkeiten die Cloud Microsoft und seinen Partnern eröffnet. Denn Cloud Computing ist Partnergeschäft, daran wollte auch Microsofts CEO keinen Zweifel lassen, egal ob die Partner Microsofts Cloud nutzen, eine eigene hosten oder für ihre Kunden betreiben.
Mit welchen Endgeräten letztere auf die Cloud zugreifen, spielt für den Software-Riesen ebenfalls eine wichtige Rolle. Für Ballmer steht fest, dass das keinesfalls ausschließlich Thin Clients sein werden: »Ich glaube nicht, dass Thin Clients die Cloud übernehmen werden«, so der Microsoft CEO. Seiner Meinung nach wird eine Vielzahl von smarten Endgeräten wie Tablet-PCs, Smartphones und Netbooks Cloud Applikationen nutzen - und möglichst viele dieser Geräte sollen ein Microsoft Betriebssystemnutzen.
»Die Cloud braucht smart Devices, wie Windows 7-basierte Tablet-PCs und Smartphones mit Windows Phone 7«, so Ballmer, der in Washington prophezeite »Wir werden in Kürze eine Vielzahl von Tablet-PCs mit Windows 7 sehen von Herstellern wie Acer, Samsung und Sony.«
Über 40 Millionen Kunden nutzen bereits von Microsoft gehostete Angebote
Bereits am Vorabend der Konferenz hatte das Management von Microsoft Deutschland eine positive Bilanz über die bisherigen Cloud-Aktivitäten gezogen. Innerhalb von drei Monaten hat sich die Anzahl der Kunden in Deutschland, die die Microsoft Online Services -Exchange Online, SharePoint Online, Communications Online -verwenden, auf mehr als 1.500 Unternehmen verdreifacht. Mehr als 10.000 Anwender haben sich seit dem kommerziellen Start des Online-Betriebssystems »Microsoft Azure« im November 2009 für diese Cloud-Plattform entschieden. Weltweit nutzen derzeit mehr als 40 Millionen User Anwendungen, die von Microsoft gehostet werden und Kunden auf Mietbasis zur Verfügung stehen.
»Die Entwicklung des Cloud-Marktes schreitet rasant voran. Ich bin positiv überrascht, wie schnell die Angebote von unseren Kunden angenommen werden. Umgekehrt unterstreicht das aber auch, dass unsere Entscheidung, Microsoft vollkommen auf Cloud-Angebote auszurichten, in jeder Form richtig ist«, erklärt Martin Berchtenbreiter, Senior Direktor Mittelstand & Partner Microsoft Deutschland. Microsoft habe im vergangenen Geschäftsjahr mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung von Cloud Services investiert und mehr als 50 Prozent der Entwickler arbeiten bereits an Cloud-basierten Lösungen. Dieser Anteil wird laut Berchtenbreiter in absehbarer Zeit auf 80 Prozentsteigen.
[1] http://www.microsoft.com/de/de/default.aspx
[2] http://digitalwpc.com/
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