Client-Betriebssysteme:
IDC: Windows 7 halbiert in kleineren Firmen Supportkosten
Kleine und mittelständische Firmen können die Hälfte der Support-Kosten für ihre Windows-Rechner einsparen, wenn sie auf Windows 7 umstellen. Das haben Berechnungen der Marktforschungsgesellschaft IDC ergeben.
Die Studie von IDC [1] bezieht sich auf Unternehmen mit bis zu 250 PC-Arbeitsplätzen. Die Marktforschungs- und Beratungsgesellschaft hat ermittelt, dass die Service-Desk-Kosten um 65 Prozent sanken, nachdem die Firmen von Windows XP oder Vista auf Microsofts [2] Windows 7 umgestellt hatten.
Hunderte von Euro pro Jahr und PC-Arbeitsplatz spart Windows 7 im Vergleich zu XP und Vista.
Im Detail ergaben sich Einsparungen in Höhe von 129 Dollar (rund 103 Euro) pro PC-Nutzer und Jahr. Auch die Aufwendungen für den technischen Support des Betriebssystems gingen um 55 Prozent beziehungsweise 109 Dollar(87 Euro) zurück.
Ein dritter Punkt, bei dem Windows 7 im Vergleich zu seinen Vorgängern günstiger ist, betrifft die Installation der Software auf den Client-Rechnern. Pro System fallen um 45 Prozent niedrigere Kosten an. Das ergibt nochmals 40 Dollar (rund 32 Euro), die Windows-7-Anwender weniger pro Arbeitsplatz berappen müssen.
Mitarbeiter sind produktiver
Laut IDC deuten diese Zahlen darauf hin, dass sich Windows 7 im Vergleich zu XP und Vista einfacher managen lässt. Dies ist beispielsweise darauf zurückzuführen, dass Microsoft Tools wie »Remote Server Administration« für die Fernwartung von Rechnern integriert hat.
Auch die Nutzer von Windows 7 profitieren laut IDC vom Einsatz des Betriebssystems. Über ein Jahr gesehen ergibt sich für jeden ein Produktivitätsgewinn von einer Woche.
Ein Vorteil von Windows 7: Die Nutzer sind produktiver.
Das ist laut dem Report darauf zurückzuführen, dass Windows 7 unempfindlicher gegenüber Schadsoftware ist, stabiler läuft (niedrigere Ausfallzeiten) und weniger oft neu gebootet werden muss.
Amortisation nach sieben Monaten
Das Resümee von IDC: Trotz der immer noch ordentlichen Lizenzgebühren, die Microsoft für Windows 7 verlangt, amortisiert sich die Anschaffung der Software für kleine und mittelständische Firmen nach 7,2 Monaten.
Microsoft hat nach eigenen Angaben bislang mehr als 150 Millionen Lizenzen von Windows 7 verkauft, seit die Software im Oktober vergangenen Jahres auf den Markt kam. Damit hat Windows 7 die Verkaufsrekorde früherer Windows-Versionen gebrochen.
[1] http://www.idc.com
[2] http://www.microsoft.de/
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Das sind die Top-Notebooks
Auf der Suche nach neuen Notebooks sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Unsere Kollegen von der PC Go haben daher die besten Geräte für Sie getestet.
NEC prämiert die schönste Installation
Einen Fotowettbewerb der etwas anderen Art startet NEC Display Solutions für seine Partner. Unter dem Motto »Application Picture Competition« können NEC-Partner Bilder einsenden, die NEC-Produkte im Einsatz zeigen. Für die kreativsten Fotografen winkt als Preis ein iPhone.
SAP will den Cloud-Anbieter Ariba übernehmen
Der Softwareanbieter SAP steht vor einem weiteren großen Zukauf im SaaS-Segment: Für 4,3 Milliarden Dollar wollen sich die Walldorfer den kalifornischen Beschaffungsspezialisten Ariba einverleiben und das Cloud-Geschäft auf diese Weise ausbauen.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
So sexy sind Deutschlands Bäuerinnen
Vor kurzem war es wieder soweit: Die Macher des Deutschen Bauernkalenders suchten nach den schönsten Botschafterinnen für die Landwirtschaft. Die ansprechendsten Bewerberinnen kamen zum Casting nach München und Hamburg. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Vorauswahlen in unserer Bilderstrecke ...
Massenentlassungen bei HP geplant
Der Rückgang der PC-Nachfrage und die Zusammenlegung von PC-und Druckersparte haben einschneidende Konsequenzen für die Mitarbeiter von HP. Es sollen laut Medienberichten 30.000 Mitarbeiter entlassen werden.