Microsoft veröffentlicht deutsche UVP-Liste:
Microsoft: Das kostet Office 2010
Microsoft hat heute die unverbindlichen Preisempfehlungen für Office 2010 bekannt gegeben, das im Juni veröffentlicht werden soll. Neben weniger Versionen und einem neuen Upgradeprogramm gibt es erstmals fast alle Office-Versionen als günstigere Product Keycard-Lizenz ohne Datenträger zu erwerben.
Keine Beiträge im Forum. » Diskussion starten!
In rund drei Monaten soll das neue Office-Paket von Microsoft [1] erscheinen und dabei möglichst eine ähnlich erfolgreichen Start hinlegen, wie dies im vergangenen Jahr dem neuen Betriebssystem Windows 7 gelungen ist. Und ähnlich wie vor gut einem Jahr bei Windows 7, hat der öffentliche Beta-Test bereits vorab gezeigt, dass auch das neue Office technisch auf soliden Füßen steht.
Nachdem bisher allerdings noch unklar war, wie sich die Preise im Zuge erstarkender (Online-)Konkurrenz entwickeln würden, hat Microsoft jetzt die Katze aus dem Sack gelassen und erstmals Einzelheiten zur Preisgestaltung bei den neuen Office-Suiten veröffentlicht. Demnach bleiben die Preise weitgehend gleich zu den Vorgängerversionen, mit leichten Preissteigerungen bei den professionellen Businesslizenzen.
Etwas billiger wird das neue Office dafür mit den neuen Product Key Cards, mit denen sich auf neu gekauften PCs die als »Single Image« vorinstallierten Office-Versionen Home and Student, Home and Business oder Professional freischalten lassen. Dabei enthält das vorinstallierte Paket bereits alle benötigten Dateien für die verschiedenen Produkt-Varianten. Erst die Aktivierung mit der Key Card entscheidet darüber, welche Suite aktiviert wird. So können auch Upgrades auf eine größere Office-Suite einfach und schnell per neuem Key vorgenommen werden.
»Product Key Cards eröffnen den Kunden neue Möglichkeiten, ihre PCs mit Office Starter 2010 und Office 2010-Vorinstallation kostengünstig zu aktivieren«, erklärt Christian Mehrtens, Direktor Geschäftsbereich Information Worker, Microsoft Deutschland GmbH.
Standardpaket kostet weniger
Die UVP der Einzelprodukte (Quelle: Microsoft)
Mit Office 2010 reduziert Microsoft den Installationsaufwand und auch die Zahl der verfügbaren unterschiedlichen Versionen. So wird es als Nachfolger der OEM-Basisversionen Office Basic und Works ein Office Starter 2010 geben, welches das moderne Bedienkonzept mit Menüband (Multifunktionsleiste) enthält. Die Version besteht lediglich aus Word Starter 2010 und Excel Starter 2010 mit jeweils deutlich reduziertem Funktionsumfang, ist jedoch zu allen Office-Versionen kompatibel. Darüber hinaus lässt sie sich jederzeit per Aktivierung der ebenfalls auf dem Rechner enthaltenen Office 2010-Vorinstallation auf die anderen Vollversions-Varianten erweitern. Office Starter 2010 wird ausschließlich vorinstalliert auf PCs zusammen mit Office 2010-Vorinstallation (Single Image) angeboten.
Die unverbindlichen Preisempfehlung für die künftig günstigste Office Suite, Home and Student, liegt mit 139,- Euro genauso hoch wie beim Vorgänger. Für die entsprechende Product Key Card setzt Microsoft dafür nur 109,- Euro an. Diese Version enthält neben Word 2010, Excel 2010, PowerPoint 2010 und OneNote 2010 auch 90 Tage Microsoft Support ab Aktivierung, sowie die Nutzung der Office WebApps.
Statt der bisherigen drei Versionen Office Standard, Small Business und Professional bietet Microsoft ab Juni eine »Office Home and Business 2010« Suite an, die für kleine Unternehmen und Heimarbeiter gedacht ist und Word 2010, Excel 2010, PowerPoint 2010, OneNote 2010 und Outlook 2010 enthält. Auch hier legt Microsoft noch 90 Tage Support sowie die WebApps drauf. Die unverbindliche Preisempfehlung von 379,- Euro für das Installationspaket samt DVD und 249,- Euro für die Product Key Card liegt deutlich unter den 549,- Euro (UVP), die derzeit für das vergleichbare alte Office Standard 2007 fällig sind.
Oberklasse wird teurer
Etwas teurer wird dafür die Oberklasse mit Office Professional 2010, das für Poweruser und besonders anspruchsvolle Aufgaben gedacht ist. 699,- Euro setzt Microsoft für das Produktpaket mit Word 2010, Excel 2010, PowerPoint 2010, OneNote 2010, Outlook 2010, Publisher 2010, Access 2010, einem Jahr Microsoft Support ab Aktivierung und Office WebApps, an (2007: 649,- Euro). Auch hier ist die Product Key Card mit 499,- Euro UVB deutlich günstiger.
Eine Ultimate Version von Office 2010 wird es nach derzeitigem Stand nicht mehr geben.
Neu ist dafür die Version Office Professional Academic 2010, die bezugsberechtigte Personen aus Forschung und Lehre zum Vorzugspreis eine optimale Unterstützung für Schule und Studium bieten soll. Sie enthält Word 2010, Excel 2010, PowerPoint 2010, OneNote 2010, Outlook 2010, Publisher 2010, Access 2010, 90 Tage Microsoft Support ab Aktivierung und Office WebApps zum Preis von 109,- Euro. Da es sich hier bereits um eine preislich reduzierte Version handelt, soll es allerdings keine (ermäßigte) Product Key Card für diese Variante geben.
Neue Modalitäten für Upgrades
Die Technologie-Garantie soll sicherstellen, dass aktuelle Käufer von Office 2007 auf 2010 wechseln können. (Bild: Microsoft)
Und noch eine wichtige Änderung kommt mit Office 2010: Upgrade-Varianten für Vorgängerversionen wird es laut Microsoft nicht geben. Dafür kann, wer jetzt noch Office 2007 kauft, unter Umständen Geld sparen: Alle Kunden, die ab dem 5. März Office 2007 als Einzelhandelsprodukt (FPP, Academic FPP, MLK oder HVS-Lizenz) oder auf PC vorinstalliert kaufen und bis zum 30. September 2010 aktivieren, erhalten entweder einen kostenlosen Download der entsprechenden Office 2010 Edition, oder diese gegen Schutzgebühr auf DVD.
Dieses Technologie-Garantie Upgrade wird ebenso Käufern von Upgrade-berechtigten Einzelanwendungen der 2007er Office-Familie zur Verfügung gestellt, beispielsweise berechtigt Word 2007 für Word 2010. Welche Office 2007-Produkte Upgrade-berechtigt sind, sowie die genauen Bedingungen dafür, erfahren Kunden unter www.office.com/techg. [2] Pro Office 2007-Produkt gibt es ein Office 2010 Technologie-Garantie Upgrade, maximal jedoch 25 Produkte pro Person.
Aktuelle Käufer von Office Home and Student 2007 bekommen damit Office Home and Student 2010, für Office Basic 2007 und Office Standard 2007 gibt es Office Home and Business 2010 und Office Small Business 2007, Office Professional 2007 sowie Office Ultimate 2007 berechtigen für Office Professional 2010. Kunden, die ein Microsoft Office 2007-Produkt innerhalb der Technologie-Garantie gekauft und aktiviert haben, das Outlook 2007 mit Business Contact Manager enthält, erhalten zusätzlich zu Microsoft Outlook 2010 auch den Business Contact Manager 2010 kostenlos als Download. Die neuen Versionen stehen laut Microsoft zur Einlösung der Technologie-Garantie ab Produktverfügbarkeit von Office 2010 bis 31. Oktober 2010 zur Verfügung.
Beta-Version bleibt vorerst online
»Mit der Technologie-Garantie muss kein Kunde, der sein Office 2007 ab 5. März als Einzelhandelspaket, Systembuilder-Variante, vorinstalliert auf dem PC oder via Telekommunikationsanbieter erworben hat, davor Angst haben, dass dieses im Sommer obsolet ist. Er kann ohne weitere Lizenzkosten auf die entsprechende Nachfolge-Version von Office 2010 migrieren.«, so Mertens.
Für Geschäftskunden werden Office 2010 und damit verwandte Produkte weltweit ab dem 12. Mai 2010 verfügbar sein, Endkunden kommen dann ab Juni - je nach Lizenzform als Download oder im Handel - zum Zug. Bis zur allgemeinen Verfügbarkeit der Produkte steht die Office 2010 Beta-Version unter http://www.office.com/beta [3] zum Download zur Verfügung.
[1] http://www.microsoft.com/de/de/default.aspx
[2] http://www.office.com/techg
[3] http://www.office.com/beta
- 1. Seite: Microsoft: Das kostet Office 2010
- 2. Seite: Standardpaket kostet weniger
- 3. Seite: Oberklasse wird teurer
- 4. Seite: Neue Modalitäten für Upgrades
- 5. Seite: Beta-Version bleibt vorerst online
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Das sind die Top-Notebooks
Auf der Suche nach neuen Notebooks sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Unsere Kollegen von der PC Go haben daher die besten Geräte für Sie getestet.
NEC prämiert die schönste Installation
Einen Fotowettbewerb der etwas anderen Art startet NEC Display Solutions für seine Partner. Unter dem Motto »Application Picture Competition« können NEC-Partner Bilder einsenden, die NEC-Produkte im Einsatz zeigen. Für die kreativsten Fotografen winkt als Preis ein iPhone.
SAP will den Cloud-Anbieter Ariba übernehmen
Der Softwareanbieter SAP steht vor einem weiteren großen Zukauf im SaaS-Segment: Für 4,3 Milliarden Dollar wollen sich die Walldorfer den kalifornischen Beschaffungsspezialisten Ariba einverleiben und das Cloud-Geschäft auf diese Weise ausbauen.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
So sexy sind Deutschlands Bäuerinnen
Vor kurzem war es wieder soweit: Die Macher des Deutschen Bauernkalenders suchten nach den schönsten Botschafterinnen für die Landwirtschaft. Die ansprechendsten Bewerberinnen kamen zum Casting nach München und Hamburg. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Vorauswahlen in unserer Bilderstrecke ...
Massenentlassungen bei HP geplant
Der Rückgang der PC-Nachfrage und die Zusammenlegung von PC-und Druckersparte haben einschneidende Konsequenzen für die Mitarbeiter von HP. Es sollen laut Medienberichten 30.000 Mitarbeiter entlassen werden.