Business Execution Software-Anbieter SuccessFactors:
Software aus der Cloud macht die Mitarbeiter fit
Der amerikanische Softwarehersteller SuccessFactors bietet mit seiner Business Execution Software Unternehmen ein Instrument zur Steigerung der Mitarbeiterperformance. Vor allem das SaaS-Modell des Herstellers kommt bei vielen Unternehmen gut an und beschert SuccessFactors eine wachsende Anzahl an namhaften Großkunden.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
Erik Berggren, Vice President of Global Research bei Successfactors
Viele Unternehmen bleiben mit der Performance hinter ihren Möglichkeiten zurück. Ein Grund dafür können Schwierigkeiten bei der Implementierung von Strategien sein. So ist es für Führungskräfte recht zeitaufwändig und auch komplex, die großen strategischen Linien auf die einzelnen Mitarbeiter herunterzubrechen. »Einige Mitarbeiter haben einfach Schwierigkeiten, für sich Ziele zu definieren«, berichtet Erik Berggren, Vice President of Global Research bei dem Softwarehersteller Successfactors [1]. »In allen Jobs gibt es große Unterschiede zwischen so genannten High und Low Performers.« Berggren verspricht, dass seine Software für Unternehmen hier ein großes Verbesserungspotenzial bietet: »Wer in Business Execution Software investiert, wächst schneller.«
Bei der Software as a Service (SaaS)-Lösung von Success Factors handelt es sich um ein ganzes Bündel an Modulen, die als Erweiterung bestehender ERP-Systeme dabei helfen, eine größere Transparenz über die Fähigkeiten der Mitarbeiter, deren Aktivität und Fortschritte bei der Umsetzung unternehmerischer Ziele zu erhalten. So können Führungskräfte mit dem Modul »Goal Management« ihren Mitarbeitern individuelle Arbeitsaufträge zuweisen, die Umsetzung verfolgen und die Aufgaben ggf. im Dialog weiter modifizieren. Über Tools wie »Employee Profile«, »Stack Ranker« und »Succession Management« kann zudem die Qualifikationen der Mitarbeiter, ihre Einsatzbereitschaft sowie mögliche Szenarien der Personalentwicklung grafisch anschaulich dargestellt werden.
Das Leitbild für SuccessFactors ist dabei der neu entwickelte Begriff des Return on Execution (RoX). Analog zu der verbreiteten Fixierung auf den Return on Invest (RoI) verspricht der in Kalifornien ansässige Softwarehersteller, dass auch die Fokussierung auf die Qualität der Umsetzung strategischer Ziele Unternehmen einen konkret messbaren Gewinn beschert.
Namhafte Großkunden
Hans-Peter Fülle, Director Global Strategic Accounts bei SuccessFactors
Zwar erfindet auch SuccessFactors das Rad nicht neu und bewegt sich mit seiner Lösung in Bereichen von HR- und Personal-Management-Software, die auch Wettbewerber wie SAP, Oracle/PeopleSoft und StepStone ausfüllen – doch der Erfolg gibt dem Unternehmen recht: So arbeiten mit den Lösungen von SuccessFactors mittlerweile mehr als 3.000 Kunden mit sechs Millionen Anwendern in 185 Ländern. Dazu zählen namhafte Großkunden wie Kimberly-Clark, Nasdaq, Toyota und Nissan. In Deutschland konnte SuccessFactors Allianz und BASF als Kunden gewinnen – sowie im vergangenen Jahr Siemens. Der Hersteller stellt seitdem für insgesamt 420.000 Siemens Anwender eine einheitliche Plattform zur Verfügung, über die alle Mitarbeiter zur Umsetzung der globalen Unternehmensstrategie vernetzt arbeiten. »Wir haben uns nach einer gründlichen Bewertung der etwa 30 führenden Anbieter am Markt und einem über fünfmonatigen Pilotprojekt für SuccessFactors entschieden, das der klare Gewinner bei einer Vielzahl von entscheidenden Faktoren wie beispielsweise Anwendbarkeit, Integrationsfähigkeit und Funktionalität war«, so Siemens-Personalchefin Marion Horstmann.
Jüngster Kunden von SuccessFactors ist das Schweizer Versicherungsunternehmen Baloise Group mit rund 9.400 Mitarbeitern. »Der Einsatz einer cloud-computing basierten Lösung war uns besonders wichtig, da so die größtmögliche Flexibilität geboten ist«, erklärt Christoph Toma, der bei der Baloise Group das HR-Resort leitet. Hier sieht auch Hans-Peter Fülle, Director Global Strategic Accounts bei SuccessFactors, einen der größten Vorteile des Anbieters: »Durch unser SaaS-Modell bieten wir eine schnelle und direkte Implementierung des Systems.« Zwar arbeite man auch mit Partnern wie IBM und Logica zusammen, doch garantiere vor allem das eigene Consulting-Team sowie ein weltweites Netz an Rechenzentren die effektive Umsetzung der On-Demand-Lösung.
[1] http://www.successfactors.de/
- 1. Seite: Software aus der Cloud macht die Mitarbeiter fit
- 2. Seite: Namhafte Großkunden
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Der wahrscheinlich härteste USB-Stick der Welt
Mit seiner ruggedized Superior-Serie verspricht Adata USB-Sticks für Outdoor-Abenteuer aller Art. Wir haben die Riegel auf eine verdammt harte Probe gestellt und sie zurück ins Mittelalter geschickt, wo sie es mit Pfeilen, Schwertern und sogar Streitkolben zu tun bekamen. Mit überraschenden Ergebnissen.
Die witzigsten Internetmemes
Jeden Internet-Surfer sind sie schon über den Weg gelaufen. Ob in sozialen Netzwerken, auf Videoportalen oder sogar offline im Freundeskreis, Internet-Meme sind überall. Wir haben die witzigsten Internet-Phänomene zusammengesucht.
Google fordert jährlich 4 Milliarden von Microsoft
Im Patentstreit gegen Microsoft fordert Google künftig vier Milliarden US-Dollar pro Jahr für die Nutzungsrechte an Patenten, die Microsoft mit der Xbox 360 verletzen soll. Alternativ will Google den Verkauf der beliebten Spielkonsole unterbinden lassen.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Kommt der Apple-Fernseher von Loewe?
Branchengerüchten zufolge hat Apple dem deutschen TV-Hersteller Loewe ein Übernahmeangebot unterbreitet. Loewe hat zwar umgehend dementiert, trotzdem blühen die Spekulationen, dass der geplante Apple-Fernseher in Zusammenarbeit mit Loewe entstehen könnte.
Das sind die 10 meistverkauften Handys
Der schwedische Zubehöranbieter Krusell errechnet jeden Monat anhand seiner abverkauften Smartphone- und Handy-Cases, welche Modelle derzeit besonders gefragt sind. Die Aufstellung ist zwar nicht so genau wie die Analysen der Marktforscher, aber dennoch aufschlussreich.