Keine Deinstallation des Internet-Explorers:
Ende der Vorherrschaft des Internet-Explorers naht
Microsoft muss auf Verlangen der EU-Kommission, den Nutzern Alternativen zu ihrem Internet-Explorer bieten. Deswegen implementiert der Hersteller ein Browser-Auswahl-Fenster. Die Beta-Version davon kommt demnächst über »Windows Update«.
Ihre Vorherrschaft auf dem Desktop mit Windows hat Microsoft [1] reichlich ausgenutzt. Durch Verknüpfung von Betriebssystem und kostenlosen Internet-Explorer hat der Hersteller es anderen Browsern schwer gemacht, Fuß zu fassen. Auf Druck der EU-Kommission muss Microsoft die Vielfalt der Browser auf dem Desktop fördern. Ein Browser-Auswahl-Fenster soll es dem Anwender erleichtern, das Tool seiner Wahl zu installieren. Nun werden die Pläne [2] konkret: Microsoft startet mit dem Beta-Test in Großbritannien, Belgien und Frankreich. Ab dem 1. März soll dann ganz Europa in den Genuss kommen. »Windows Update« übernimmt die Aufgabe, die Funktion auf Windows-XP, -Vista und -7 einzurichten. Je nach Einstellung von Update wird das Tool automatisch oder auf Nachfrage installiert.
Bild: Microsoft_Browser_Choice_Window.jpg
BU: Im Browser-Auswahl-Fenster kann der Anwender die Installation des von ihm gewünschten Tools starten.
Im Browser-Auswahl-Fenster kann der Anwender die Installation des von ihm gewünschten Tools starten.
Danach erhält der Anwender einen Einführungsbildschirm zu dem Tool. Außerdem muss er bestätigen, dass er eine Verbindung mit dem Internet hat. Anschließend erhält er ein Auswahl-Fenster mit Web-Browsern zum Installieren. Klickt der auf »Später«, bekommt er den Bildschirm beim nächsten Logon wieder zu sehen. Außerdem gibt es ein Icon auf dem Desktop, mit dem sich das Tool auch so starten lässt.
Nach dem es auch von Browser-Anbietern heftige Proteste gegeben hat, zeigt das Auswahlfenster die Browser in einer zufälligen Anordnung. Buttona liefern weitere Informationen zu jedem Eintrag. Über einen weiteren lässt sich der jeweilige Browser installieren. Die Links dazu kommen vom entsprechenden Hersteller. Wählt der Nutzer einen anderen Browser, wird er IE nicht deinstalliert. Er ist lediglich nicht mehr der Standard-Browser.
Bei Windows 7 entfernt das Tool das Icon für den Internet-Explorer aus der Taskleiste als festen Bestandteil. Der IE oder jeder andere Web-Browser lässt sich aber mit rechter Maustaste auf das Icon in der Taskbar wieder fest in die Taskleiste einhängen.
[1] http://www.microsoft.de/
[2] http://microsoftontheissues.com/cs/blogs/mscorp/archive/2010/02/19/the-browser-choice-screen-for-europe-what-to-expect-when-to-expect-it.aspx
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
